Canyon zündet Siegesfeuerwerk beim Bike Festival in Riva

Es hätte nicht besser laufen können beim Bike Festival in Riva. Bei strahlendem Sonnenschein holten sich die Canyon Heroes einen Sieg nach dem anderen und dominierten in sämtlichen Dispziplinen.

Vier Tage Spaß, Action und bestes Wetter. Insgesamt war das Festival ein voller Erfolg: Umfassende Beratung, Probefahrten, meet & greet mit den Canyon Heroes, geführte Touren mit Tibor und Rob, Ladies Special mit Katrin Neumann, jede Menge guter Laune und natürlich unsere große Canyon Testbikeflotte zogen viele Bikefans an.
Hier ein kurzer Überblick über das Canyon Siegesfeuerwerk am Gardasee.

Perfekter Auftakt für das Canyon Factory Enduro Team in Riva /Foto: Markus Greber

CANYON Factory Enduro Team setzt fettes Ausrufezeichen
Das neu gegründete CANYON Factory Enduro Team ging beim Bike Festival zum ersten Mal gemeinsam an den Start – und setzte dabei direkt ein fettes Ausrufezeichen. Platz eins, Platz zwei und der Sieg in der Teamwertung standen für Fabien Barel und sein Team am Ende zu Buche.
Bei den Herren Masters sicherte sich Fahrtechnik-Guru Stefan Herrmann einen grandiosen zweiten Platz!

Hier geht es zum ausführlichen Bericht inklusive dem brandaktuellen Team-Videoclip:

Knack den Kurschat: King of Monte Brione
Der Wettbewerb: Bergzeitfahren “Knack den Kurschat”. Die Strecke: 3100 Meter und 270 Höhenmeter hinauf zum Monte Brione. Die Anforderung: Schneller sein als der beste Bergfahrer der Welt. Am Freitag um kurz vor zwei setzte der “Wolfman” die erste Marke – und bereits die hatte es in sich. 9:36 Minuten benötigte der Worldcup-Profi für die Strecke – eine Zeit, die Kurschat am Samstag sogar noch einmal toppte.
Die Resonanz auf das neue Format “Canyon Knack den Kurschat powered by Ergon” war überragend, knapp hundert Hobby- und Profibiker haben es gewagt und wahnsinnige Zeiten geliefert. Aber keiner konnte Kurschat das Wasser reichen. Denn der 37-Jährige unterbot seine im Dezember gesetzte Zeit von 11:03 Minuten gleich zweimal. Am Ende standen unfassbare 9:15 Minuten auf der Stoppuhr.

3Knack den Kurschat: 3,1 Kilometer, 270 Hm, Schnitt 20 Kmh / Foto: Markus Greber

“Ich bin selbst überrascht”, meinte Wolfram hinterher. “Mein Ziel war es die Zehn-Minuten-Marke zu knacken, aber dass am Ende fast schon eine Acht vorne steht, hätte ich nie gedacht.” Demnach hat Wolfram die 3,1 Kilometer und 270 Höhenmeter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern runtergerissen und dabei eine durchschnittliche Leistung von 504 Watt (6,81w/kg) erzielt.

Knack den Kurschat: 3,1 Kilometer, 270 Hm, Schnitt 20 Kmh / Foto: Markus Greber

Auch wenn den Kurschat diesmal keiner geknackt hat, der Stimmung tat das keinen Abbruch — im Ziel wurde sich abgeklatscht und mit dem Uphill-Crack persönlich gefachsimpelt. Besonders erfreulich, dass mit 9:40 Minuten die schnellste Zeit von einem Hobbyfahrer, Klaus Steinkeller aus Österreich, kam. Bester Lizenzfahrer war Philip Spanier mit 9:47 Minuten und die schnellste Frau Eva Welka mit 16:47 Minuten.

Alban Lakata und das Topeak-Ergon Racing Team dominieren Riva-Marathon
Beeindruckender Auftritt unseres Topeak-Ergon Racing Teams beim Riva-Marathon: Während Alban Lakata die Ronda Extrema gewinnt, siegt Milena Landtwing bei der Ronda Grande.
Pünktlich zum 20-jährigen Festival-Jubiläum gewinnt Alban Lakata den legendären Riva-Marathon – endlich könnte man fast sagen, denn der Topeak-Ergon-Racer hat hier schon über alle Distanzen gewonnen, nur noch nie über die lange Ronda Extrema. “Das war jetzt wirklich mal an der Zeit”, freut sich ein sichtlich zufriedener Lakata. “Zumal ich hier an Ort und Stelle vor 13 Jahren mit dem Mountainbiken überhaupt erst angefangen habe.” Außerdem setzt der Österreicher damit ein klares Zeichen Richtung Marathon-Europameisterschaften am kommenden Wochenende in Singen. Alban bewältigte die Ronda Extrema mit ihren 93,93 Kilometern und 3.813 Höhenmetern in insgesamt 4:20,39 Stunden, mit einem komfortablen Vorsprung von über fünf Minuten.

Beeindruckender Auftritt des Topeak-Ergon Racing Teams beim Bike Festival in Riva am Gardasee / Copyrights: sportograf, RTI Sports GmbH

Der Riva-Marathon gehört zwar schon immer zu den Lieblingsstrecken des Weltmeisters von 2010, aber von der neuen Streckenführung war der Lienzer besonders beeindruckt. “Ich finde die neue Strecke richtig klasse, sie ist viel anspruchsvoller und die Abfahrten sind um einiges technischer.” Auch seine Strategie ging voll auf: “Ich habe heute extra schwerere Reifen gewählt, damit ich in der Abfahrt mehr riskieren kann. Mein Plan war es in der letzten Abfahrt ein Loch zu reißen und diesen Vorsprung dann ins Ziel zu fahren.” Das hat ja wunderbar geklappt und macht Hoffnung für die Europameisterschaften nächste Woche in Singen. “Ja das wäre jetzt auch mal wieder an der Zeit” grinst Lakata, “meinen letztem EM-Titel habe ich 2008 geholt — übrigens auch in Deutschland …”

Ergebnisse Ronda Extrema

Beeindruckender Auftritt des Topeak-Ergon Racing Teams beim Bike Festival in Riva am Gardasee / Copyrights: sportograf, RTI Sports GmbH

Auch Milena Landtwing hat allen Grund zu strahlen, denn sie hat bei den Frauen die Ronda Grande über 75,70 Kilometer und 2.822 Höhenmeter in 4:02,33 Stunden überlegen mit einem Vorsprung von 13 Minuten gewonnen. “Ich bin wirklich froh über dieses Ergebnis”, verriet die Schweizer Marathon-Meisterin. “Nach meinem etwas holprigen Saisonstart ist das jetzt eine wichtige Standortbestimmung!” Auch ihre Strategie ging auf: Ich habe darauf geachtet das Rennen nicht zu schnell anzugehen weil ich diesmal nicht überziehen wollte.” Wichtige Minuten holte die 31-jährige Transalp-Gewinnerin von 2012 besonders in den anspruchsvollen Abfahrten raus: “Die neue Strecke ist viel technischer und hat mehr Flow, das kommt mir sehr entgegen.” Sally Bigham konnte wegen einer Erkältung leider nicht an den Start gehen.

Ergebnisse Ronda Grande

Ein weiteres tolles Ergebnis fuhr Canyon Hero Katrin Neumann ein. Auf der Ronda Piccola kam die Transalp-Siegerin von 2011 als Vierte nur gut 15 Minuten hinter der Siegerin Borghild Loevset aus Norwegen ins Ziel und rundete damit das herausragende Ergebnis der Canyon-Fahrer in Riva ab.

Ergebnisse Ronda Piccola

Thomas Genon triumphiert beim King of Dirt
Es war ein Finale der Extraklasse. Beim BIKEUNIT King of Dirt, dem wohl spektakulärsten Side-Event am Gardasee brachte die Creme de la Creme der Dirtjumper die rund 500 Zuschauern mit den neusten Tricks und Jumps zum kochen. Mit einem Double Tailwhip und einem 3 BSP to Tailwhip überzeugte Canyon Slopestyler Thomas Genon die hochkarätige Jury und sicherte sich so den Platz ganz oben auf dem Podium. Wie viel Potenzial der 19-jährigen Thomas Genon hat beweisen seine Siege in der letzten Saison. So überraschte der Belgier die Bike-Welt mit seinem Sieg beim Red Bull Joyride in Whistler und wird auch in dieser Saiosn alles daran setzen den Titel zu verteidigen.

Thomas Genon triumphiert beim King of Dirt  / Foto: Markus Greber

„Das Niveau beim King of Dirt war in diesem Jahr brutal hoch, die Zuschauer haben wirklich eine tolle Show von allen Slopestylern geboten bekommen“, so das positive Resümee von Jury-Mitglied und Organisatorin Angie Hohenwarter.

Wir sagen Danke und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

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