Giro: Belkov holt Solosieg für Katusha in Florenz

Nach einer beherzten 50-km-Soloflucht in Kälte und Regen hat Maxim Belkov auf seinem Aeroad CF die neunte Etappe des Giro von San Sepolcro nach Florenz gewonnen.

“Ich bin überglücklich. Es war heute ziemlich schwierig, die Verfolgergruppe auf Distanz zu halten. Aber ich habe meinen Rhythmus beibehalten und gesiegt. Den Triumph widme ich meinem Team und dem Russian Global Cycling Projekt. Es ist mein erster Profisieg und daher etwas ganz Besonderes.”
Maxim Belkov triumphiert als Solist auf der 9. Giro-Etappe / Foto: Roth

Belkov: Geplante Attacke
Der 28-Jährige aus Ischewsk war Teil der großen Ausreißergruppe des Tages, bevor er sich mit zwei anderen Fahrern absetzte und später sein Glück auf eigene Faust suchte. Perfekte Bedingungen für das Aeroad CF: Das Ausreißerrad ist ist mit seinen herausragenden Aero-Eigenschaften wie gemacht ist für Gejagte.

Belkovs Attacke war geplant, wie er nach dem Rennen bestätigte: “Obwohl ich ein Zeitfahr-Spezialist bin muss ich sagen, dass das gestrige Zeitfahren richtig hart war. Ich habe ins Roadbook geschaut und damit gerechnet, dass heute eine Fluchtgruppe geht. Und in der wollte ich sein. Ich denke, das war auch für das Team die beste Entscheidung.”

Belkov: Von Krämpfen geplagt
Allerdings war sich Belkov seines Sieges erst sicher, als er die Ziellinie überquerte: “Ich wusste, dass sie hinter mir richtig aggressiv fuhren und war mir zu keiner Zeit sicher, dass ich auch gewinnen würde. Auf den letzten beiden Kilometern hatte ich so heftige Krämpfe, dass ich kaum noch denken konnte.”

Belkov, der seit 2012 Teil des Katusha-Teams ist, lebt in Prato in der Nähe von Florenz und wurde 2007 U23-Zeitfahr-Europameister. Der Gewinn der neunten Giro-Etappe war sein bislang größter Erfolg in seiner Karriere.

Canyon und Katusha: Voneinander lernen, miteinander siegen!

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