Tirreno-Adriatico ein voller Erfolg und Mailand – Sanremo vor der Tür

  März 19th, 2014 | 14:05 | Onlineredaktion
Tirreno-Adriatico: Adriano Malori wins the ITT on his Speedmax CF / Photo: Tim De Waele

Paukenschlag von Adriano Malori beim abschließenden Zeitfahren von Tirreno-Adriatico: Der Italiener brannte auf der neun Kilometer langen Strecke eine Fabelzeit in den Asphalt und holte sich auf seinem Speedmax CF seinen zweiten Sieg in der noch jungen Saison.

Der Movistar Team-Profi verwies mit seinem grandiosen Ritt (Ø-Geschwindigkeit 54 km/h) die gesamte Zeitfahr-Weltelite in die Schranken. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten mit Fabian Cancellara, Bradley Wiggins und Tony Martin absolute Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, die zusammen auf sieben Weltmeistertitel und zwei Olympiasiege kommen.

Mit Maloris Triumph hat das Speedmax CF das spanische Team bereits zum dritten Zeitfahrsieg (2x Malori, Valverde) in nur zwei Rennmonaten geführt. “Das ist der schönste Sieg meiner bisherigen Karriere”, sagte Malori nach dem Rennen.

Auch Quintana mit starkem Zeitfahren

Grund zur Freude hatte auch Teamkollege Nairo Quintana. Der Kolumbianer beendete das Zeitfahren auf einem starken 20. Platz – und war damit schneller als seine ärgsten Rivalen im Kampf um die Gesamtwertung: Alberto Contador, Roman Kreuziger und Jean-Christoph Peraud.

Aufgrund seines beeindruckenden Zeitfahrergebnisses konnte Quintana seinen zweiten Gesamtrang verteidigen und musste lediglich Contador den Vortritt auf das höchste Treppchen auf dem Podium lassen.

Tirreno-Adriatico: Nairo Quintana on the podium / Photo: Tim De Waele

Dennoch war Quintana nach dem Rennen vollends zufrieden: “Heute hat man gesehen, dass ich im Zeitfahren große Fortschritte gemacht habe. Diese Performance war sehr wichtig für mich, nicht nur weil ich meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Sondern auch, weil es ein wichtiger Test für mich war.”

Der Tour-Zweite von 2013 spielte damit auf sein nächstes großes Ziel an: “Wir arbeiten intensiv an meinen Zeitfahr-Qualitäten, waren beispielsweise im Windkanal, und ich hoffe, dass ich bis zum Giro d’Italia noch eine Schippe drauflegen kann.”

Moreno fährt in die TopTen

Auch das russische Katusha Team sorgte während des “Rennens zwischen den Meeren” für Furore. Auf den beiden Bergetappen nach Cittareale und Guardiagrele glänzten Dani Moreno und Giampaolo Caruso mit TopTen-Ergebnissen und kamen damit jeweils mit den besten Kletterern der Welt ins Ziel.

Für den Italiener Caruso reichte es bei seinem Heimrennen zum 13. Platz in der Gesamtwertung. Moreno belegte Rang acht im Klassement und scheint damit in seiner Vorbereitung auf die im April anstehenden Ardennenklassiker voll auf Kurs zu liegen.

Movistar Team is ready for Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Monument Mailand – Sanremo steht vor der Tür

Kaum haben die Profis das Ziel von Tirreno-Adriatico erreicht, steht am kommenden Wochenende etwas weiter nördlich schon der nächste italienische Leckerbissen an. Am Sonntag, den 23. März, wird die 105. Austragung von Mailand – Sanremo, eines der fünf Monumente des Radsports, stattfinden.

Besonders Katusha wird sich gerne an die letztjährige Austragung zurück erinnern, als sie bei der kuriosen Veranstaltung mit Luca Paolini (5.) und Alexander Kristoff (8.) gleich zwei Fahrer in den TopTen platzieren konnten.

Rund um die Anstiege Torchino und Le Manie wurde aus dem unnachgiebigen Regen gar Schnee, weshalb das Rennen zwischenzeitlich mehr als zwei Stunden neutralisiert werden musste.

Katusha Sprinter Alexander Kristoff starts at Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Kristoff einer der Favoriten für die Primavera

In diesem Jahr sind ähnliche Wetterkapriolen auf der 294 km langen Strecke nicht zu erwarten und durch die Streichung des ursprünglich hinzugenommenen Pompeiana-Anstiegs wird die Austragung 2014 sogar noch sprinterfreundlicher als die Jahre zuvor, was besonders Kristoff in die Karten spielen und in den Kreis der Favoriten katapultieren sollte.

Aber auch das Movistar Team geht mit großen Ambitionen an den Start der “Classicissima” – allen voran Jose Joaquin Rojas, der bei Paris-Nizza Topform gezeigt hat, und Fran Ventoso, der 2013 als Elfter ins Ziel kam.

Seid gespannt auf einen packenden Auftakt in die Frühjahrsklassiker!

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Paris-Nizza: Zwei Canyon-Räder in den TopTen

  März 17th, 2014 | 11:34 | Onlineredaktion

Am vergangenen Sonntag ging das erste Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden zu Ende. Dier Ausbeute unserer beiden Mannschaften Katusha und Movistar Team: Platz vier und acht in der Gesamtwertung, zwei Podiumsplätze und der Sieg in der Mannschaftswertung.

Vor allem auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza war der Sieg zum Greifen nah. Movistar Team-Sprinter José Joaquin Rojas verpasste den Tageserfolg nur um Zentimeter. In Sprint einer kleinen Spitzengruppe mit allen Klassementfahrern auf der Promenade des Anglais musste sich der Spanier nur dem Französischen Meister Arthur Vichot geschlagen geben.

“Das war ein bittersüßes Ergebnis für mich. Gestern verpasste ich den Sieg, weil meine Rivalen einfach stärker waren. Doch heute war das nicht der Fall. Es war meine Schuld, ich wurde ein wenig eingesperrt und konnte Vichot nicht überholen”, haderte Rojas mit sich selbst.

Movistar Team wins team classification at Paris-Nice / Photo: Tim De Waele

Movistar Team gewinnt Mannschaftswertung

Vor allem bei seinen Mannschaftskameraden entschuldigte sich der 28-Jährige: “Das ist schade für mich, aber besonders für meine Teamkollegen, weil sie sich auf mich verlassen haben – sie waren das ganze Rennen über sensationell.”

Auch wenn Rojas der ganz große Coup versagt blieb, kann er mit zwei Podiumsplätzen sowie dem vierten Rang im Gesamtklassement sehr zufrieden sein. Zudem gewann das Movistar Team die Mannschaftswertung, so dass sich die Ausbeute des spanischen WorldTour Teams wahrlich sehen lassen kann.

Katusha: Spilak ebenfalls in den TopTen

Auch die Verantwortlichen von Katusha blicken nach dem “Rennen zur Sonne” hoffnungsvoll auf die kommenden Aufgaben: “Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein starkes Team sind mit einem großen Zusammenhalt” sagte der Sportliche Leiter Dimitry Konyshev nach dem Rennen.

Im Finale der letzten Etappe gab Simon Spilak ein kräftiges Lebenszeichen von sich, als er nach zwei starken Attacken zusammen mit Fränk Schleck (Trek) der Favoritengruppe enteilt war und erst kurz vor dem Zielstrich noch abgefangen wurde.

“Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht. Es war eine gute Attacke und ich war dem Sieg wirklich nahe. Heute hat mir einfach das Quäntchen Glück gefehlt”, lautete das Fazit des Slowenen, der das Rennen auf dem achten Gesamtrang mit nur 36 Sekunden Rückstand auf Sieger Carlos Betancur (Ag2r) beendete.

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Katusha und Movistar Team bei Paris-Nizza im Einsatz

  März 7th, 2014 | 15:03 | Onlineredaktion

Katusha / Photo: Tim De Waele
Paris-Nizza – wenn das Rennen zur Sonne ansteht, weiß jeder Radsportbegeisterte, dass die Profi-Saison nun ordentlich Fahrt aufnimmt. Auch unsere beiden UCI ProTeams Katusha und Movistar Team sind am Sonntag, 9. März 2014, mit dabei, wenn in Mantes-la-Jolie der Startschuss zum ersten Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden fällt.

Katushas Simon Spilak beendete das Rennen bereits auf dem sechsten und vierten Gesamtrang und schielt in diesem Jahr auf einen Platz auf dem Podium. Und auch Top-Sprinter Alexander Kristoff hat sich für das Rennen einiges vorgenommen. “Ich hoffe, dass ich bei Paris-Nizza eine Etappe gewinnen kann”, sagte der Norweger, der vor knapp drei Wochen bereits eine Etappe der Oman-Rundfahrt für sich entschied.

Auch das Movistar Team, das in der noch jungen Saison bereits fantastische acht Siege eingefahren hat, stellt ein starkes Team für das achttägige Rennen. Mit Neuzugang John Gadret, den Izaguirre-Brüdern und Sylvester Szmyd sind die Spanier bestens gerüstet für die hügeligen Etappen. In den Sprints will Jose Joaquin Rojas für Furore und Top-Ergebnisse sorgen.

Movistar Team/ Photo: Tim De Waele

Vorfreude auf italienische Eintagesklassiker

Doch bevor in Frankreich die Räder rollen, starten unsere beiden Teams bei gleich zwei Eintagesklassikern in Italien. Am Samstag will Alexander Kolobnev bei der Strade Bianchi auf staubigen Schotterstraßen seinen Triumph von 2007 wiederholen und den zweiten Saisonsieg für Katusha einfahren.

Am Sonntag steht die Roma Maxima auf dem Programm. Bei dem prestigeträchtigen Rennen, das von 2009 bis 2012 nicht ausgetragen wurde, erwartet sich vor allem das Movistar Team ein gutes Ergebnis. Ein Blick auf die Startliste verrät warum: Mit Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Fran Ventoso und Igor Anton stehen einige der Top-Stars des Pelotons an der Startlinie.

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Canyon Factory Freeride Team – ready to rock

  März 5th, 2014 | 19:28 | Onlineredaktion

Jede Menge gute Zeit auf dem Bike – für den Schweden Anton Thelander einfach nur #mååh – ist die Devise für unser neu gegründetes Canyon Factory Freeride Team (CFFT). Bepackt mit neuen Tricks und heiß auf die Saison werden Thomas Genon, Anton Thelander sowie Team-Neuling Peter „Pete“ Henke in der 2014er FMB World Tour richtig Gas geben.

Peter, Anton und Thomas auf ihren Stitched Bikes
Peter, Anton and Thomas on their Stitched Bikes // Foto: Christoph Laue

Für die Gründung unseres neuen Canyon Factory Freeride Teams haben wir uns drei der begabtesten Young Guns ins Boot geholt. Seit 2013 gehen Thomas Genon und Anton Thelander für uns an den Start, der Deutsche Peter Henke komplettiert seit diesem Jahr das Trio. Eine spannende Kooperation für die Jungs, denn sie sind auch aktiv an der Gestaltung der Bikes beteiligt: „Als wir Anfang 2013 die Zusammenarbeit anfingen, gab es noch keinen Dirt Jump-oder Slopestyle-Rahmen von Canyon“, erzählt Thomas. „Wir konnten unsere Wünsche und Erfahrungen voll einbringen, um den besten Rahmen zu bauen. Gemeinsam im Team wollen wir nun noch eine Schippe drauflegen.“

Dirt- und Slopestyle-Tracks nehmen die Jungs auf dem agilen „Stitched“ in Angriff. Das Dirt-Bike ist unser erster gemeinsamer Coup mit den Freeridern und wird im Laufe der Saison sicher für Aufsehen sorgen. Mit dem „Torque DHX“ steht dem Trio außerdem ein Big Bike zur Verfügung, mit dem sie ganz easy über die Trails bügeln.

„Wir sind verdammt stolz darauf, das Canyon Factory Freeride Team mit drei so namhaften Fahrern auf die Beine gestellt zu haben. Auslöser dazu war das FMB Factory Team Ranking, das zur neuen Saison von der FMBA ins Leben gerufen wurde“, so der Team Supervisor Flo Goral. Für dieses Ranking werden die besten Results bei FMB World Tour Events addiert und zum Saisonende das Gewinner-Team gekürt. Nach ihren Erfolgen im vergangenen Jahr sind die Canyon Jungs ernsthafte Anwärter. Daran hat auch Flo keinen Zweifel: „Wir sind echt gespannt auf dieses Jahr.“

Saisonvorbereitung im sonnigen Süden Frankreichs

Dirt Jumping // Foto: Christoph Laue

Zur Saisonvorbereitung 2014 ging es nach Südfrankreich, wo die drei ihre „Stitched“ Bikes so richtig austesten konnten. In wärmeren Gefilden shapten sie Jumps und tüftelten zusammen an neuen Combos. Pete fasst zusammen: „Es war eine intensive Woche und wir hatten wahnsinnig viel Spaß zusammen. Zum Glück hatten wir diesen Winter zuhause kaum Schnee, sodass ich fast durchgehend fahren konnte. Aber Südfrankreich gab uns allen noch mal extra Motivation.“ Anton Thelander hat derweil schon seinen ersten Podiumsplatz im noch jungen FMB World Tour Jahr in der Tasche: Beim Kick-Off-Event White Style sicherte er sich den dritten Platz. „Ich hatte 2013 ein gutes Jahr und möchte daran anknüpfen – wenn nicht sogar noch toppen. Ich als Schwede bin ja den Schnee gewohnt und deshalb war der White Style für mich der perfekte Einstieg“, so Anton.

Egal, ob Dirt Jumps beim Vienna Air King oder Big Bike Action bei der Red Bull Rampage in Utah – das Canyon Factory Freeride Team ist ready to rock. Wir freuen uns darauf!

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Fünfter Saisonsieg: Valverde triumphiert erneut

  März 3rd, 2014 | 11:35 | Onlineredaktion

Canyon und das Movistar Team – diese Partnerschaft ist bereits in ihren Anfängen von Erfolg gekrönt. Am Samstag, 1. März 2014 triumphierte Alejandro Valverde auf seinem Ultimate CF SLX bei der Vuelta a Murcia und weitete seine Siegesserie in der noch jungen Saison auf fantastische fünf Siege aus. Für das Movistar Team war es bereits der achte Erfolg in 2014.

Alejandro Valverde winning the 2014 Vuelta a Murcia / Photo: Graham Watson

Nachdem der Spanier am vergangenen Wochenende bereits die Vuelta a Andalucia für sich entschieden hatte, legte er mit seinem insgesamt vierten Sieg bei der Vuelta a Murcia nach.

“Ich konnte bei diesem Rennen für einige Jahre nicht teilnehmen und letztes Jahr habe ich den Sieg knapp verpasst. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses Jahr hier gewinnen konnte”, sagte Valverde nach dem Rennen.

Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

Clasica de Almeria: Drei Canyon in den Top 6

Einen Tag später bei der Clasica de Almeria war es erneut das Movistar Team, das das Renngeschehen bestimmte. Obwohl es nicht zum Sieg reichte, den sich der Ire Sam Bennett vom Team NetApp sicherte, kann sich die Ausbeute des spanischen ProTeams sehen lassen.

Juanjo Lobato sprintete auf einen bemerkenswerten zweiten Platz, Fran Ventoso landete auf Rang vier. Das tolle Mannschaftsergebnis komplett machte Jose Joaquin Rojas, der das Rennen als Sechster beendete und damit das dritte Canyon in den Top 6 platzierte.

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Valverde gewinnt zum dritten Mal die Vuelta a Andalucia

  Februar 24th, 2014 | 12:13 | Onlineredaktion
Alejandro Valverde wins Stage 1 Vuelta a Andalucía / Photo: Movistar Team

Die Erfolgsgeschichte von Canyon und dem Movistar Team geht weiter. Alejandro Valverde siegt bei der Vuelta a Andalucia. Und das zum dritten Mal in Folge – Rekord!

Der Spanier schrieb mit seinem Gesamtsieg inklusive drei Etappensiegen Geschichte, denn er krönte sich zum ersten Fahrer, dem dieses Kunststück bei der Rundfahrt im Süden Spaniens drei Mal nacheinander gelang.

Alejandro Valverde in the leader's jersey at Vuelta a Andalucía / Photo: Movistar Team

Damit schraubte Valverde die Anzahl der Saisonerfolge des Movistar Teams auf sieben und machte damit den besten Saisonstart des spanischen Spitzenteams seit vier Jahren perfekt.

“Diese Woche hätte nicht besser laufen können – einfach unglaublich. Drei Etappensiege, der Gesamtsieg, und besonders der Fakt, dass ich mich auf meinem Rad richtig wohl gefühlt habe. So kann es weitergehen”, sagte Valverde nach seinem Triumph.

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Mission Titelverteidigung für das Lux CF und das Topeak-Ergon Racing Team beim Andalucia Bike Race 2014

  Februar 20th, 2014 | 12:14 | Onlineredaktion

Das Andalucia Bike Race vom 23. Februar bis zum 28. Februar 2014 gilt für das Topeak-Ergon Racing Team als Auftaktrennen in die neue Saison und ist eine erste Bewährungsprobe für den neuen Team-Fahrer Kristian Hynek. Er wird zusammen mit dem Vorjahressieger Robert Mennen in Spanien an den Start gehen, der in diesem Jahr auf seinen gewohnten Partner Alban Lakata verzichten muss.
Im Vorjahr war der Albanator, Marathon-Weltmeister von 2010 noch überglücklich nach dem Gesamtsieg und sagte: „das Schönste, ist die Gewissheit meine körperliche Leistungsfähigkeit gefunden zu haben (…)“. Heute betreibt er Zuhause in Lienz Formaufbau auf dem Heimtrainer, um nach seinem Achillessehnenabriss hoffentlich schnell wieder so stark wie immer ins Renngeschehen eingreifen zu können.

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Diese erste Bewährungsprobe in Andalusien hat unser Lux CF 2013 mit Bravour bestanden. Damals war das 29er-Carbon Fully noch als Canyon Prototyp unterwegs. Unter dem Motto „Defending Champion“ startet das Lux CF 2014 also voll durch. Angefangen vom Andalucia Bike Race, über das Leadville100 in den USA bis hin zum Marathon beim Roc d’Azur Festival in Frankreich ist das Lux CF Carbon Fully konsequent auf Titelverteidigung eingestellt.

Der Parcours rund um Cordoba in Spanien beinhaltet alles was das MTB-Herz begehrt: knackige Anstiege wechseln sich ständig ab mit kernigen Downhills, kniffligen Singletrails und ruppigen Schotterpisten. Wie gemacht für das Lux CF.
Von den äußeren Gegebenheiten ähnelt das Andalucia Bike Race dem Cape Epic und ist daher, vor allem für die Teilnehmer des demnächst anstehenden Etappenrennens in Südafrika eine willkommene Vorbereitung.

Mehr Informationen zum Lux CF

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Doppel-Erfolg für Canyon: Siege im Oman und in Spanien

  Februar 20th, 2014 | 11:01 | Onlineredaktion

Zwei Räder, zwei Teams, zwei Siege – ein großartiger Tag für Canyon. Während Alejandro Valverde vom Movistar Team das Auftaktzeitfahren der Vuelta a Andalucia gewinnt und nun Gesamtführender ist, sprintet Katushas Alexander Kristoff bei der Oman-Rundfahrt auf Platz eins.

Alexander Kristoff wins the second stage of the 2014 Tour of Oman / Photo: Tim De Waele
Auf der 7,3 km langen Prologstrecke wiederholte Valverde seinen Sieg vom vergangenen Jahr und setzte sich somit an die Spitze der Gesamtwertung. Besonders von seinem Speedmax CF war Valverde durchweg überzeugt: “Es war das erste Mal auf meinem neuen Zeitfahrrad und das Debüt war nicht zu toppen. Wir sind sehr zufrieden mit der Performance des Speedmax.”

Die Movistar Team-Dominanz perfekt machten Ion Izagirre und Javi Moreno, die den Prolog als Dritter und Siebter beendeten und somit drei Speedmax CF in den TopTen platzierten.

Alejandro Valverde on his way to winning the opening prologue of the 2014 Vuelta a Andalucia / Photo: Graham Watson

Kristoff holt ersten Saisonsieg für Katusha

Einen beeindruckenden Auftritt legte auch Katusha im Oman auf den Asphalt. Top-Sprinter Kristoff hatte bereits auf der ersten Etappe mit seinem neunten Platz seine Klasse bewiesen. Auf der zweiten Etappe setzte sich der Norweger auf seinem Ultimate CF SLX dann vor seinen Sprinterrivalen Leigh Howard und Tom Boonen durch und bescherte Katusha den ersten Sieg in der noch jungen Saison.

“Gestern habe ich mich zum ersten Mal gut gefühlt und heute war ich während der gesamten Etappe in einer klasse Verfassung”, sagte Kristoff nach dem Rennen: “Ich bedanke mich bei meinem Team für die super Unterstützung.”

Canyon Profisport

Alexander Kristoff on the podium after the second stage of the 2014 Tour of Oman / Photo: Tim De Waele

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Canyon Triathleten auf der Jagd nach der perfekten aerodynamischen Position

  Februar 12th, 2014 | 11:11 | Onlineredaktion

180km auf dem Speedmax CF – das steht bei unseren Triathleten Boris Stein, Nils Frommhold und Bas Diederen dieses Jahr mehrmals auf dem Wettkampfprogramm. Um das Bestmögliche auf der Langdistanz rauszuholen, war für die drei Profis letzte Woche mit einem Aerodynamik-Bahntest ein Trainingstag der besonderen Art angesetzt. Die zahlreichen Möglichkeiten, die unser Canyon Speedmax CF bietet sollten im Sportforum Kaarst-Büttgen in der Nähe von Düsseldorf ausgelotet werden, auf der Jagd nach der perfekten aerodynamischen Position. Das Ziel: mit gleichem Kraftaufwand schneller fahren.

Sportforum Kaarst-Büttgen
Sportforum Kaarst-Buettgen // Foto: Team4Talent

Aus sämtlichen Himmelsrichtungen waren drei unserer Triathleten zusammengekommen. Der Niederländer Bas Diederen hatte aus Susteren noch die kürzeste Anreise. Für 2014 hat sich der 33-Jährige hohe Ziele gesteckt, nachdem er 2013 beim Ironman Frankfurt den dritten Platz belegte. Bei dem ein oder anderen Rennen wird Bas sich auch der Konkurrenz von Nils Frommhold erwehren müssen. Nachdem der gebürtige Berliner 2012 überraschend den Ironman Arizona gewann, freut sich der 27-Jährige 2014 auf seine dritte Saison als Langdistanztriathlet. Und auch Boris Stein, der dank des milden Winters momentan seine Trainingseinheiten im Westerwald absolvieren kann, will spätestens im Mai in die Saison starten. Die Leser des triathlon Magazins haben ihn 2013 zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt. Diesen Eindruck möchte er 2014 gerne bestätigen.

Triathlet Boris Stein (r.) im Gespräch mit Sebastian Weber und Andreas Walzer
Sports Scientist Sebastian Weber discussing aerodynamics with Andreas Walzer and Boris Stein

Nach den ersten Einweisungen durch Sportwissenschaftler Sebastian Weber geht es für Boris direkt los auf der Bahn in Büttgen. Ein lauter Piepton erschüttert die Halle und gibt dem 29-Jährigen den Startschuss. Mit der Vorgabe die Geschwindigkeit bei jeder 250-Meter-Runde auf der Bahn ohne Gangwechsel konstant zu halten, dreht Boris einige Runden. Ein paar Minuten später beendet er mit Schweißperlen auf der Stirn seinen ersten Einsatz. Nun ist Nils an der Reihe und auch Bas ist inzwischen mit einigen Betreuern seines Team4Talent eingetroffen. Für die drei ist der heutige Tag eine Premiere, sie waren alle noch nie auf einer Radrennbahn unterwegs und scheinen insgeheim auch ganz froh, dass sie ihre Runden im horizontalen Bereich der Bahn drehen. Die schrägen Passagen muten dem Laien doch etwas abenteuerlich an.

Nils Frommhold und sein Speedmax CF
Nils Frommhold

Während Nils sich warmfährt, erhält Boris eine erste Analyse von Sebastian: Kopfposition, Schultern, Hände… das Speedmax CF bietet unzählige Einstellungsmöglichkeiten, um die Aerodynamik zu verbessern. Je nach Messwerten und Gefühl des Sportlers kann die Position verändert und optimiert werden. Das ist das Stichwort für Canyon Zweiradmechaniker Lars Schellenberg und Canyon Team Liaison Manager Andreas Walzer. Sie machen sich nach kurzer Beratung mit dem Sportler sofort daran, die Vorschläge des Sportwissenschaftlers umzusetzen und werden dabei bisweilen sehr kreativ. „Ein Bahntest hat einige Vorteile gegenüber einem Windkanaltest“, sagt Andreas, der früher selbst Radprofi war: „Beim Windkanal testet man unter Laborbedingungen, das ist ideal für Feinheiten. Aber der Sportler muss sich auf dem Rad auch über längere Strecken wohl fühlen. Gerade bei Langstreckentriathleten ist das enorm wichtig. Es bringt ja nichts, wenn die Position windschnittig ist, aber auf Dauer nicht eingehalten werden kann.“

Bas Diederen dreht seine Runden auf der Bahn
Bas Diederen on the track // Foto: Team4Talent

Nach dem Aufwärmen und der Einweisung startet Nils seine Testrunden und schließlich geht auch Bas auf die Bahn. Lars und Andreas werden stark gefordert, nach jeder Einheit werden Veränderungen an den Cockpits der drei Canyon Räder vorgenommen und stetig fällt die Wattzahl, die die Triathleten für ihre Runden brauchen. Auf die Frage, wie sich die Veränderung der Sitzposition anfühlt, sagt Nils: „Es ist schon sehr ungewohnt. Besonders die kleineren Armpads, die auch enger beieinander stehen, zwingen mich in eine andere Position. Aber ich merke den Unterschied und die Daten sehen sehr gut aus.“ Auch Bas pflichtet ihm bei: „Im Training wird sich zeigen, ob die Veränderung auch auf einer längeren Strecke klappt. Ich bin gespannt und ganz zuversichtlich.“

Langsam geht allen die Kälte im Sportforum durch Mark und Bein. Andreas hatte alle Beteiligten vorgewarnt, dass es auf Dauer kalt werden könnte. Er spricht aus Erfahrung, als Canyon Team Liaison Manager ist er schon mehrmals in diesem Winter auf Bahntests gewesen. Dabei arbeiten er und Canyon Mechaniker Lars oft Hand in Hand. Und während Boris schon fertig ist mit seiner Testreihe, drehen Nils und Bas noch ihre Runden und kommen immer besser in Fahrt. Nach mehr als sieben Stunden und unzähligen Positionsänderungen geht dieser ungewöhnliche Trainingstag schließlich zu Ende. Während Sebastian um einige Datensätze für seine Studien reicher ist, haben alle drei Triathleten Hausaufgaben für ihre nächsten Trainingsrunden auf dem Speedmax CF bekommen. Bei den ersten Wettkämpfen im März und April wird sich zeigen, wie schnell sie unterwegs sind. Wir drücken die Daumen!

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Auf der Suche nach dem letzten Watt

  Februar 12th, 2014 | 10:44 | Onlineredaktion

Das Katusha Team testet unentwegt, um am Ende mit weniger Leistung mehr Erfolge zu erzielen und auch Canyon ist mit von der Partie, wenn es etwas zu testen und zu verbessern gilt.
Team Liaison Manager Andreas Walzer war gemeinsam mit einem Mechaniker unserer Entwicklungsabteilung im Windtunnel in Magny-Cours um einen Aerodynamiktest mit ausgewählten Fahrern des Katusha Teams durchzuführen. Ziel des Tests waren die Beurteilung und Verbesserung der jeweiligen Fahrerposition, der Vergleich unterschiedlicher Materialien wie zum Beispiel verschiedener Helmformen und Zeitfahranzüge und natürlich auch um die Einstellmöglichkeiten am Cockpit unseres Speedmax CF noch zu verbessern.

Canyon Team Liaison Andreas Walzer and a Canyon Mechanic working on the Speedmax CF // Foto: A.C.E. Magny-Cours Iurii Trofimov - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours Anton Vorobyev - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours Egor Silin - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours

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