Canyon Jahresrückblick 2013 – Teil 2

  Dezember 17th, 2013 | 17:23 | Onlineredaktion

Countdown to Christmas – 24 Canyon Momente des Jahres 2013

Der Countdown geht weiter, der dritte Advent liegt bereits hinter uns. Hier stellen wir Euch die Tage 7 bis 13 des Canyon Jahresrückblicks vor.

Wir wünschen Euch weiterhin eine ruhige Vorweihnachtszeit.

Tag 7

Anton Thelander und Thomas Genon // Foto: Markus Greber

Anton Thelander und Thomas Genon – Slopestyle par excellence – Mehr in der Luft als am Boden. Mit ihren neuen Canyon Stitched Prototypen wirbeln die beiden sympathischen Jungs ganz schön Wind in der Szene auf. So belegte Thomas Genon dritten Platz beim FISE World Montpellier Slopestyle Event und den zweiten Rang beim Vienna Air King in Wien. Anton “Cleanlander” Thelander hingegen machte seinem Spitznamen alle Ehre und entschied sowohl den Red Bull Phenom Contest, als auch das Martin Söderström Invitational für sich.

Tag 8

Canyon ist die Nummer 1

Unglaubliches Ergebnis. Wir sind stolz. Verdammt stolz. Danke an alle Leser des TOUR Magazins, des BIKE Magazins und des FREERIDE Magazin. Die Umfrage in allen drei Zeitschriften ergab, dass die meisten von Euch im nächsten Jahr beabsichtigen ein Canyon Rad zu kaufen. Und obendrein sind wir zum Sieger der Leserwahl zur “Besten Komplettradmarke” in der TOUR und in der BIKE gewählt worden. Und haben den zweiten Platz in dieser Kategorie bei der FREERIDE belegt.

Canyon ist die Nummer 1!

Tag 9

Leanda Cave // Sebastian Kuhn / Drehmomente

Triathletin Leanda Cave hatte 2013 auf Kona ein klares Ziel: die Titelverteidigung bei der Ironman-Weltmeisterschaft. Trotz schwieriger Vorbereitung ließ sich die gebürtige Engländerin nicht beirren und hatte außerdem eine besondere Unterstützung im Gepäck. Das neue Speedmax CF trat zum ersten Mal auf Hawaii an und sollte Leanda zum Sieg tragen. Leider kam es anders – aber 2014 will Leanda wieder voll angreifen und übernimmt dann das diesjährige Motto von Joaquim “Purito” Rodríguez: “Back to Nr. 1″. Wir wünschen Ihr viel Erfolg und sind wieder mit von der Partie!

SWIM-CANYON-RUN

Tag 10

Canyon eröffnet Service Center in Norwegen

Bereits seit Jahren beliefern wir den norwegischen Markt. Nun freuen wir uns, die Kundenbetreuung durch ein Service Center vor Ort zu erweitern. Aktuell unterhalten wir bei Canyon Repräsentanzen in 14 europäischen Ländern. Norwegen stößt 2013 als das 15. Land hinzu. Herzlich Willkommen in der Canyon Crew!

Tag 11

CFET-Fahrer Fabien Barel auf der Roc d'Azur

Das Mountainbike-Event der Superlative – Roc d’Azur. 250 Aussteller, 20.000 Teilnehmer und 150.000 Besucher aus 50 Nationen für die sich im Oktober in Südfrankreich alles um das Thema Bike drehte. Natürlich war Canyon als Hauptpartner mit von der Partie und hatte einige Überraschungen parat: von den Canyon Profis, über eine Flotte von mehr als vierzig 2014er Bikes bis hin zum Canyon Bikewash, hilfreichen Mechaniker-Tipps und einem speziell kreiertem Eis in den Canyon Factory Enduro Team- und Topeak-Ergon Racing Team-Farben.

Roc d’Azur

Tag 12

Spectral AL – ein Rad konstruiert für kompromisslose All-Mountain Ansprüche, das mit seiner Vielseitigkeit begeistert. Zur neuen Bike-Saison 2014 stellen wir zum ersten Mal ein Bike auf 27,5” Räder, die einen optimalen Kompromiss zwischen der verspielten Agilität von 26” Laufrädern und souveräner Laufruhe von 29” Walzen bieten.

Tag 13

“Enduro bedeutet manchmal: Augen zu und durch,” sagt Ines Thoma mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Allgäuerin ist die einzige Frau im Canyon Factory Enduro Team. Zusammen mit Joe Barnes und Fabien Barel bringt sie Euch im Video “This is Enduro” ihre Leidenschaft näher. Sechs Minuten, die Ihr nicht verpassen wollt. Viel Spaß!

Schaut auch mal auf unserer Homepage und Facebook vorbei.

Freut Euch auf Teil 3!

Teil 1 des Canyon Jahresrückblicks

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Salut, Ludo May!

  Dezember 16th, 2013 | 12:11 | Canyon Onlineredaktion

Von wegen ruhige Saisonpause! Kaum ein wenig durchgeschnauft, ist das CANYON Factory Enduro Team (CFET) gedanklich schon wieder in der nächsten Saison. Dann wird auch ein neuer Co-Pilot mit an Board sein: Ludovic „Ludo“ May. Dieser Neuzugang verspricht für 2014 rasante Momente – kommt der 24-Jährige wie der CFET-Captain Fabien Barel ursprünglich aus dem Downhill-Bereich. Zehn Downhill- und acht Enduro-Saisons hat der Schweizer schon auf dem Buckel oder vielmehr in den Beinen. Mit seiner Erfahrung und Passion für schnelle Passagen passt Ludo perfekt ins CANYON Factory Enduro Team und wird für packende Action sorgen!

Welcome to the Canyon Factory Enduro Team Ludo May / Foto: Canyon

Aufgewachsen in den Bergen, entbrannte Ludos Leidenschaft für Bike-Rennen schon in jungen Jahren. Zunächst startete er bei XC Wettbewerben, bemerkte aber bald, dass adrenalinbepackte Abfahrten besser seinem Naturell entsprechen. Seine bisherigen Ergebnisse können sich dabei sehen lassen: bester Schweizer bei den UCI World Championships DH 2011 (18. im Gesamtranking), ein zweiter Platz bei den Swiss Championships DH 2012 und ein 14. Platz im Gesamtranking der Enduro World Series 2013 zählen zu seinen Karriere-Highlights. Es überrascht also nicht, dass sich CANYON dieses Talent in die eigene Schmiede holte.
Wir sind stolz, mit dem Schweizer Enduro-Star Ludo einen Neuzugang fürs CANYON Factory Enduro Team verkünden zu können“, so Team-Manager Flo Goral. „Mit seiner sympathischen Art, seinem speziellen Riding-Style und natürlich seinen sehr guten Ergebnissen in der Enduro World Series ist er ein Fahrer, den ich schon seit längerem im Fokus habe. Umso mehr freue ich mich, dass er ab jetzt ein fester Bestandteil unseres Teams ist und wir gemeinsam die großen Enduro-Rennen rocken können!

Laugh and live every present moment! (Ludo May)
Ludo mag es am liebsten dreckig. Wenn es nass und matschig wird, ist der Schweizer in seinem Element. Dann packt er seine technischen Raffinessen und seinen berühmt-berüchtigten Fahrstil aus und donnert mit einem Höllentempo ins Tal. Doch auch bei anderen Bedingungen hat der Naturliebhaber eine Menge Spaß – gemäß seinem Motto „Laugh and live every present moment.“ Doch auch Uphill gehört zu den Spezialitäten des Herrn May. Schon lange bevor der Enduro-Boom einsetzte, brachte Ludo seine Erfahrungen aus den verschiedenen Disziplinen zusammen und startete bei Enduro-Rennen. Für die nötige Kondition sorgen im Winter Trainingseinheiten im Kraftraum, auf der Rolle, auf dem Rennrad und beim Schwimmen.

In diesem Sinne: Auf geht’s, ab geht’s! Auf eine „abgefahrene“ und erfolgreiche 2014er Saison!

Alle Infos rund um das CANYON FACTORY ENDURO TEAM

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Junge Helden gesucht: Jetzt bewerben und Teil des Canyon Young Heroes Teams 2014 werden!

  Dezember 16th, 2013 | 11:44 | Canyon Onlineredaktion

Geschwindigkeit ist für Dich nicht nur ein Wort, sondern eine Lebenseinstellung. Du bist Jahrgang 1998/99, fährst nächstes Jahr in der „U17“-Rennradklasse und hast schon immer davon geträumt, unter Profibedingungen zu trainieren und Rennen zu fahren?

Dann haben wir genau das Richtige für Dich:
Als Canyon Young Hero fährst Du weiterhin für Deinen Heimatverein und bekommst von uns die komplette Ausstattung gestellt: Von der Teambekleidung bis hin zum Canyon Carbon Renner auf technisch höchstem Niveau – genau wie unsere Profi-Fahrer. Doch das ist noch nicht alles: im gemeinsamen Trainingslager im Frühjahr auf Mallorca lernst Du Deine Teamkollegen kennen und in intensiven Trainingseinheiten unter fachmännischer Betreuung legt ihr gemeinsam den Grundstein für die neue Saison.

Young Heroes Trainingscamp Mallorca 2013 / Foto: Tino Pohlmann

Dein Arbeitsgerät: Das Canyon Ultimate CF SL 9.0
Leicht, steif und schnell ordnet sich allem einem Ziel unter: dem Drang nach vorne. Das neue Ultimate CF SL 9.0 begeistert mit ungezügeltem Vortrieb, direktem Fahrgefühl und traumhaften Komfortwerten. Mit seinen schlanken Rohren, fließenden Formen und perfekt integrierter Zugführung atmet es Rennsport. Das Teamrad im speziellen Young Heroes Design wird individuell auf die Ergonomie der Teamfahrer angepasst und mit der entsprechenden Jugendübersetzung ausgestattet.

Young Heroes Trainingscamp Mallorca 2013 / Foto: Tino Pohlmann

Bist Du bereit ein Young Hero zu werden?
Dann bewirb Dich noch heute und mit ein bisschen Glück kannst Du Dir einen der heiß begehrten freien Plätze im Canyon Young Heroes Teams 2014 sichern.
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2013.

Schnell Bewerbungsformular downloaden, ausfüllen und per Post an:
Canyon Bicycles GmbH-Karl-Tesche Straße 12
D-56073 Koblenz

oder per Email youngheroes@canyon.com

Unsere Jury wählt dann Anfang Januar aus allen eingegangenen Bewerbungen die Fahrer für das Canyon Young Heroes Team 2014 aus.

Ein kleines Geheimnis dürfen wir jetzt schon lüften:
Truls Saedberg Assland ( Norwegen) , Luca Felix Happke (Deutschland), Anthon Charming (Deutschland) .– drei erfolgreiche Fahrer aus dem 2013 er Young Heroes Team werden 2014 auch im 2. Jahr in der U17-Klasse für Canyon fahren. Wir freuen uns sehr, unsere Young Heroes noch ein weiteres Stück auf ihrem Weg in die Profikarriere begleiten zu können.

Wir wünschen Euch viel Erfolg!!!

Unsere Investition in die Zukunft: Die Canyon Young Heroes
Radsport ist Leidenschaft. Canyon ist Radsport. Im Jahr 2008 wurde die Young Heroes Initiative von Canyon ins Leben gerufen und damals schafften es erstmals 15 talentierte Rennfahrer in dieses Projekt. Seitdem erfreut sich das Young Heroes Programm immer größerer Beliebtheit und Jahr für Jahr bewerben sich mehr Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren bei uns.
Ziel dieser Initiative ist es, den Radsport-Nachwuchs zu fördern und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft, möglicherweise sogar im Profizirkus zu legen.

Hier findest Du weitere Informationen über die Canyon Young Heroes Initiative.

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Canyon Jahresrückblick 2013 – Teil 1

  Dezember 6th, 2013 | 11:29 | Onlineredaktion

Countdown to Christmas – 24 Canyon Momente des Jahres 2013

Dank Euch, dank unserer Heroes, unserer Partner und der gesamten Bike und Cycling Szene hatten wir 2013 eines unserer erfolgreichsten Jahre. Bis Weihnachten möchten wir darauf zurückblicken und Euch 24 Momente mit unserem Canyon Jahresrückblick näherbringen. Auf unserer Homepage und Facebook haben wir schon losgelegt.

Wir wünschen Euch eine ruhige Vorweihnachtszeit und freuen uns auf 2014 mit Euch.

Tag 1

Enduro World Series #1 - Punta Ala - Fabien Barel gewinnt den Auftakt // Foto: Maxi Dickerhoff

Canyon goes Enduro – Anfang 2013 gründeten wir das Canyon Factory Enduro Team. Unser erstes eigenes Werksteam und gleich der Knaller: Fabien Barel ist mit von der Partie und sorgt beim ersten Showdown der Enduro World Series in Punta Ala für Furore. Erstes Rennen – erster Sieg für das noch junge Team. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joe Barnes, Ines Thoma, Maxi Dickerhoff und Marco Bühler mischte Fabien 2013 die Enduro Szene auf.

Strive for the podium

Tag 2

Daniel Moreno gewinnt den Flèche Wallonne // Foto: Roth

Flèche Wallonne – aller guten Dinge sind drei – Nach den beeindruckenden Siegen von Philippe Gilbert und Joaquim “Purito” Rodríguez, war nun Dani Moreno an der Reihe. Er machte das Triple für das Aeroad CF perfekt. An der Muur de Huy wuchs er förmlich über sich hinaus und holte sich den Sieg beim Flèche Wallonne. Am gefürchteten, 26 Prozent steilen Schlussanstieg hatte der Spanier die besten Beine und kürte sich dank seines unwiderstehlichen Finishs zum “Eroberer der Muur de Huy”.

Triple-Sieger Aeroad CF

Tag 3

Canyon.Base Robinson Club Mallorca // Foto: Tino Pohlmann

Leih Dir ein Rad in der Canyon.Base im Robinson Club Cala Serena und lerne die wundervolle Landschaft Mallorcas auf dem Rennrad oder Mountainbike kennen. Erfahre zusammen mit unseren Guides die schönsten Wege und Sehenswürdigkeiten oder erkunde die Insel auf eigene Faust.

Canyon.Base Mallorca

Tag 4

Alban Lakata - Leadville 100 Sieger // Foto: RTI-Sports

Unglaublicher Doppelschlag beim Leadville 100 – Alban Lakata und Sally Bigham triumphieren beim Leadville Trail 100 Race im amerikanischen Colorado. Die beiden Topeak-Ergon-Fahrer gewinnen nicht nur das legendärste und härteste Mountainbike Rennen der USA, beide Fahrer setzen auch eine neue Bestzeit auf den 100 Meilen.

Lux CF – Das perfekte Marathon-Racebike

Tag 5

Canyon Urban Concept Bike // Foto: Canyon

Moderne urbane Mobilität im Canyon Stil – Auf der Eurobike stellten wir 2013 das Urban Concept Bike vor. Die zentrale Herausforderung bei der Entwicklung des Bikes bestand darin, unseren hohen Anforderungen hinsichtlich Design, Sportlichkeit und Funktionalität gerecht zu werden. Das Ergebnis: fortschrittliches und klares Design gepaart mit großem Nutzwert – die Freiheit überall und zu jeder Zeit sportlich und sorgenfrei von A nach B zu gelangen.

Canyon Urban Concept Bike

Tag 6

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

Das Speedmax CF – Gewinnt den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in der Kategorie Produktdesign.
“Gutes Design ist uns wichtig. Die Auszeichnung ist für unser Team die schönste Bestätigung für die geleistete Arbeit und motiviert zugleich für zukünftige Projekte. Eine klare Designsprache, die auch unsere Haltung ausdrückt, bietet die Möglichkeit uns klarer zu positionieren. Unsere Kunden schätzen dies”, so Dr.-Ing. Michael Kaiser, Leiter Forschung und Entwicklung/Qualitätsmanagement.


Ab sofort auch die 2014er Speedmax CF Modelle bestellbar – Beat the Street

Freut Euch auf Teil 2!

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Boris Stein zum „Aufsteiger des Jahres“ bei den triathlon-Awards 2013 gekürt

  Dezember 4th, 2013 | 17:30 | Onlineredaktion

Die Triathlon Community hat abgestimmt – und unser Canyon Hero Boris Stein hat gewonnen. Der 29-Jährige ist der „Aufsteiger des Jahres 2013“. Im Juni verteidigte er seinen Titel als Deutscher Meister auf der Mitteldistanz im Kraichgau. Doch damit nicht genug: im September bestritt der Rheinland-Pfälzer auf seinem Speedmax CF seinen ersten Langdistanz-Ironman in Lake Tahoe, USA, und wurde prompt Achter.

Boris Stein mit seinem Speedmax CF / Foto: privat

Mehr über Boris findet Ihr auf seiner Website

Im Oktober und November waren die Leser des triathlon Magazins und tri-mag.de zur jährlichen Abstimmung aufgefordert. Ca. 25.000 Triathlon-Freunde sind dem Aufruf gefolgt und am vergangenen Sonntag durfte Boris dann die Trophäe in der Neuen Stadthalle Langen bei der „Triathlonparty des Jahres“ in Empfang nehmen.

Wir gratulieren Boris ganz herzlich zu dieser tollen Auszeichnung und freuen uns auf eine erfolgreiche Saison 2014!

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Letzter Showdown in Finale Ligure

  Oktober 23rd, 2013 | 11:58 | Onlineredaktion

Schweiß, (Freuden-)Tränen und eine erlebnisreiche Zeit – nach rund zehn Monaten geht die erste Saison des Canyon Factory Enduro Teams (CFET) zu Ende. Sechs Monate sind vergangen, seitdem das Team dank Frontmann Fabien Barel seinen historischen Sieg beim Auftaktrennen der ersten Enduro World Series (EWS) in Punta Ala (ITA) feiern konnte. Am vergangenen Wochenende versammelten sich alle Fahrer im italienischen Finale Ligure zum letzten Mal für dieses Jahr, um beim großen Finale der EWS nochmals mit voller Leidenschaft und gebündelten Kräften das Ende einer bewegten Saison zu zelebrieren. Dabei spielte besonders eine Zahl eine ganz entscheidende Rolle: die 3. Mit der Startnummer 3 ging Fabien Barel in Finale an den Start, landete auf Platz 3 und sicherte sich damit ebenfalls den 3. Platz im endgültigen EWS „Overall Men“ Gesamtranking. Einen hervorragenden 3. Platz im EWS „Overall Team“ Gesamtranking gab es auch für das Canyon Factory Enduro Team. Zwei Podiumsplätze in der finalen EWS-Wertung nach der ersten Saison – wenn das mal kein Traumstart für das junge Team ist!

Canyon Factory Enduro Team 3rd Overall EWS

Während die EWS-Gesamtsieger bereits nach Runde 6 im französischen Val d´Isere feststanden, wurde es für Ines Thoma und Fabien Barel zum Ende der Saison noch einmal richtig spannend. Die sympathische, ehrgeizige Allgäuerin lieferte sich bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Niederländerin Anneke Beerten um den vierten Gesamtrang. Diesen Platz zu sichern war das erklärte, jedoch nicht gerade einfache Ziel von Ines Thoma. Und auch Fabien Barel musste sich trotz seines phänomenalen Auftaktsiegs in Punta Ala nochmals voll ins Zeug legen, um sich im Gesamtranking Platz 3 zu sichern.

Schon im Training zeichnete sich ab, dass dieses letzte Rennen den fahrtechnisch starken Fahrern des Canyon Factory Enduro Teams bestens liegen dürfte. Die teils tiefstaubigen Strecken waren gespickt mit allerlei tückischen Steinfeldern, Absätzen und gnadenlosen Downhill-Passagen. Was dem Team in der Theorie zugutekommen sollte, entpuppte sich im Rennen jedoch als große Herausforderung. In den ersten beiden Stages waren die Fahrer Joe Barnes, Maxi Dickerhoff und Marco Bühler wie vom Pech verfolgt, welches sie erst im dritten Abschnitt abschütteln konnten. Diese schnelle, jedoch sehr enge Passage führte die Fahrer durch ein kaum einsehbares Dickicht aus mediterraner Macchie. Die schnellen Richtungswechsel, die engen Switchbacks und der lose Untergrund forderten den Fahrern höchste Konzentration und fahrtechnische Finesse ab. Alle vier im Rennen verbliebenen CFET-Fahrer meisterten die Wertungsprüfung mit erstklassigen Zeiten.

Fabien Barel // Foto: Maxi Dickerhoff

Leider musste das auf zwei Tage und insgesamt sechs Stages angesetzte Rennen nach der dritten vorzeitig abgebrochen werden. Aufgrund eines schweren und tragischen Sturzes entschied die Rennleitung, die letzte der vier für Samstag angesetzten Wertungsprüfungen aus dem Rennen zu nehmen. Für das Team war somit ausreichend Zeit sich zu sammeln, frische Kräfte zu tanken und sich eingehend auf den nächsten, alles entscheidenden Renntag vorzubereiten.

Die am Vorabend erarbeiteten Taktiken erwiesen sich am Tag des großen Finales als sehr treffend. Der Tag begann ebenso gut wie er auf Stage 3 geendet hatte. Ines, Fabien, Joe und Marco gelang es erneut, ihre Klasse unter Beweis zu stellen – auch wenn ein gutes Gesamtergebnis für Joe und Marco aufgrund des bitteren Zeitverlusts vom Vortag kaum noch möglich war.

Joe Barnes // Foto: Maxi Dickerhoff

Die letzten beiden Passagen waren gesäumt von Zuschauern, die das Rennen, wie im Radsport begeisterten Italien üblich, von Stage zu Stage mit dem Auto verfolgten und an die spannendsten Schlüsselstellen pilgerten, um ihren Idolen vom Streckenrad zuzujubeln. Erstmals nach dem jüngst angelaufenen Verkauf des CFET-Fantrikots sah man nun auch die Fans des Teams in eben jener Kluft am Streckenrand. Nicht zuletzt dieser motivierende Zuspruch dürfte wohl auch dafür gesorgt haben, dass Fabien Barel und Ines Thoma ihre anfangs gesteckten Ziele erreichten.

Gleich fünf Mal wurde Fabien Barel am späten Sonntagabend auf das Podium zitiert. Angefangen bei seinem zweiten Platz in der Kategorie Ü30 in der SuperEnduro-Wertung über seinen dritten Platz in der SuperEnduro-Wertung der Herren bis hin zu den drei entscheidenden dritten Plätzen in den Wertungen EWS #7 Men, EWS Overall Men und EWS Overall Team. Auch wenn die beiden vierten Plätze von Ines Thoma in den Wertungen EWS #7 Women und EWS Overall Women nicht einzeln geehrt wurden, so wurde ihr und ihren Team-Kollegen mit der Team-Wertung dennoch die Ehre zuteil, das Podium zu betreten.

Mit diesem hervorragendem Ergebnis beendet das Canyon Factory Enduro Team seine erste Saison und freut sich, in dieser ersten EWS-Saison von Anfang an Weltklasse-Niveau präsentiert zu haben. CFET-Teammanager Flo Goral resümiert: „Das war eine äußerst spannende erste Saison für uns, bei der wir alle viel lernen konnten. Fabien Barel, Joe Barnes, Maxi Dickerhoff, Ines Thoma und Marco Bühler sind zu einem perfekt eingespielten Team zusammengewachsen. Sie haben hart an sich gearbeitet und die ersten Früchte konnten wir bereits ernten. Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der ersten Saison und freuen uns schon auf das nächste Jahr!“

Nun darf das Team erst einmal in die wohlverdiente Winterpause gehen und sich von den Strapazen erholen. Wer bis dahin noch einmal in die Welt des Canyon Factory Enduro Teams eintauchen möchte, sollte sich den Clip „This is Enduro“ nicht entgehen lassen. Dieser dokumentiert das Team beim fünften EWS-Stopp in Whistler und zeigt die besonderen Herausforderungen des Rennalltags.

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Leandas Devise beim Ironman Hawaii: Nicht verstecken, voll attackieren

  Oktober 14th, 2013 | 11:01 | Canyon Onlineredaktion

Leanda Caves Traum von der Titelverteidigung beim Ironman Hawaii ist nicht aufgegangen – aber sie hat sich in den Lavafeldern von Big Island als wahrer Champion gezeigt. Die Titelverteidigerin schwamm vom Start weg an der Spitze des Rennens. „Ich habe alles auf das Schwimmen und Radfahren gesetzt“, erklärte sie später. Die 35-Jährige hatte im Vorfeld des Ironman mit dem Canyon-Team in Kailua-Kona ein optimales Setup für ihr Speedmax CF gefunden und wusste, dass sie mit diesem Rad wieder zum Titel fahren könnte. Im Wasser bestimmte sie gemeinsam mit den beiden US-Amerikanerinnen Haley Chura und Amanda Stevens das Tempo. Stevens hält den offiziellen Schwimmrekord im Ironman, Chura ist eine ehemalige Spitzenschwimmerin – und Leanda hielt von Beginn an dagegen. Erst kurz vor dem Ende der 3,86 Kilometer langen Schwimmstrecke durch die Bucht von Kailua setzte sich Chura leicht ab. Sie kam in 53:55 Minuten aus dem Wasser, neun Sekunden später führte Leanda die Verfolgerinnen in die Wechselzone.

An der Spitze durch die Lava
Auf ihrem Speedmax CF gehörte Leanda in der topbesetzten Spitzengruppe lange zu den stärksten Fahrerinnen. Ihr schwarz-weiß-rotes Canyon-Bike mit den Weltmeisterstreifen flog mit leichtem Rückenwind und hohem Tempo durch die Lavawüste von Big Island. „Das Radfahren hat meine Erwartungen noch übertroffen“, sagte Leanda. Das Speedmax CF rollte perfekt, und als nach rund 140 Kilometern Leandas Landsfrau Rachel Joyce auf dem Rückweg vom Wendepunkt in Hawi attackierte, blieb die Titelverteidigerin völlig souverän. Sie kontrollierte den Abstand nach vorne und versuchte, in dieser wichtigen Phase im Gegenwind nicht zu überpacen. Erst auf den letzten 25 Kilometern wurde der Rückstand etwas größer. „Ich habe das beste Rennen gemacht, das ich machen konnte“, sagte Leanda später. Sie versteckte sich nicht und taktierte, sondern verteidigte ihren Titel mit offenem Visier. In 4:58:54 Stunden legte sie auf der 180,2 Kilometer langen Radstrecke eine herausragende Zeit vor. „Aber dafür habe ich auch den Preis gezahlt”, sagte sie später – nach dem Marathon, der zum Ausscheidungslauf wurde. Die Australierin Mirinda Carfrae, die weltbeste Läuferin im Ironman, drängelte von hinten, vorne zog Rachel Joyce das Tempo hoch und mit ihr Leanda, die als Fünfte ins Lauffinale gestartet war. „Aber ich bin in Einzelteile zerfallen“, sagte sie nach ihrer Laufzeit von 3:27:38 Stunden. „Es war ein sehr emotionaler und schmerzhafter Zieleinlauf für mich – ich war noch nie so erleichtert, die Ziellinie zu sehen.“ In 9:25:07 Stunden kam Leanda als Zwölfte ins Ziel und sagte: „Danke für all die Unterstützung, die ich heute da draußen hatte. Ich kann es nicht erwarten, Form fürs nächste Jahr aufzubauen.“ Leanda wird nächstes Jahr wieder voll angreifen, gratulierte aber erst einmal den drei Erstplatzierten Mirinda Carfrae, Rachel Joyce und Liz Blatchford aus Großbritannien herzlich.

Canyon-Youngster schlägt voll ein
Einen herzlichen Glückwunsch hat sich in Kona auch Canyon-Youngster Michael Rünz verdient. Der 26-jährige Koblenzer feierte eine grandiose Ironman-Premiere, nachdem er sich bei der Ironman-70.3-Europameisterschaft in Wiesbaden auf der halben Streckenlänge für Kona qualifiziert hatte. Er benötigte 1:01:22 Stunden im Wasser, 4:45:56 Stunden auf seinem Speedmax CF und lief in 2:58:46 Stunden einen super Marathon. „Ich möchte den Jungs von Canyon ganz herzlich danken“, sagte er nach seinem Zieleinlauf in 8:55:17 Stunden als 13. von mehr als 2000 Altersklassenathleten, „mein Rad lief sensationell, das neue Speedmax CF hier in Kona fahren zu können, hat mir eine extra Motivation gegeben.“ In der Altersklasse 25 bis 29 belegte Michael bei seinem Hawaii-Debüt gleich Platz vier – und will wiederkommen und neu angreifen. Von den 18 Canyon Speedmax-Bikes im Rennen war auch das von Nina Keul richtig schnell unterwegs. In 5:20:37 Stunden fuhr Nina mit ihrem Canyon über den Kurs, dazu schwamm sie 1:08:20 Stunden und lief 3:54:23 Stunden. Nina wurde in 10:29:05 Stunden 92. in der Gesamtwertung der Altersklassenfrauen.

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Ironman Hawaii – Leandas Mission heißt Titelverteidigung

  Oktober 11th, 2013 | 11:53 | Canyon Onlineredaktion

„Packed“ nennen das die Amerikaner. Seit Mitte der Woche verdichtet sich die Atmosphäre in Kona extrem. Nicht nur die typische hawaiianische Schwüle kehrt ein über der Stadt, es wird beim morgendlichen Schwimmtraining am Pier und auf dem längsten Laufsteg der Welt, dem Alii Drive, immer voller. Die Stimmung ist fröhlich, aber angespannt – und dies gilt besonders für die Profiathleten, die am Samstag in das wichtigste Rennen des Jahres starten. Die Canyon-Heroes Leanda Cave als Titelverteidigerin und Bas Diederen als Dritter der Ironman-Europameisterschaft wollen den Samstag zu ihrem Tag machen.

Die Pressekonferenz ist für die Topfavoriten immer eine Initialzündung vor dem Rennen. Nur die drei Erstplatzierten des Vorjahres und zwei weitere besondere Athleten werden dazu eingeladen; jeder, der hier vorne auf dem Podium in einem Saal des Rennhotels am Pier von Kona sitzt, weiß, dass es von nun an ernst wird. Moderator Greg Welch, der im Jahr 1994 als erster Nichtamerikaner auf Hawaii gewann, kennt sich gut aus mit diesem Gefühl. Diese Mischung aus Vorfreude, Angespanntheit und einem Quäntchen Angst, die so schwer zu ertragen ist. Keine 48 Stunden sind es bis zum Kanonenknall, doch diese Stunden sind zäh, sie sind eine Nervenprobe. Mit Training lässt sich jetzt nichts mehr ändern, jeder Athlet kann nur noch warten und einen Mix finden aus Ruhe, Ablenkung und Fokussierung.

Den Sportlern gehen noch mehr Fragen durch den Kopf, als sie während der Pressekonferenz von den Journalisten aus aller Welt gestellt bekommen. „Der Sieg bei diesem Rennen ist etwas Besonderes“, sagt Canyon-Hero Leanda, die Titelverteidigerin. Die Britin sitzt in der Mitte von fünf Frauen, die am Samstag dieses Rennen rocken wollen. Es sind fünf Mädels, die auf der Welt jeden Ironman gewinnen können. Kona, das wichtigste Rennen der Welt, hat Leanda im Vorjahr an sich gerissen, kurz vor Schluss hat sie die Schweizerin Caroline Steffen überholt. „Es war ein verrücktes Jahr nach meinem Titel“, sagt die 35-Jährige, „diese ganze Aufmerksamkeit, die du danach bekommst, wenn du hier gewinnst.“

Leanda freut sich auf das Weltmeisterschaftsrennen. Zu Beginn der Saison hatte sie zwar kleinere gesundheitliche Probleme, aber der Aufbau für Hawaii hat letztlich optimal gepasst. „Ich war zu Saisonbeginn ein bisschen verletzt“, blickt sie zurück, „aber letztes Jahr hatte ich auch eine Verletzung früh in der Saison.“ Und im letzten Jahr gewann sie dann in Kona. „Das Training ging in den letzten vier Wochen besser als je zuvor, ich hoffe, dass ich das am Samstag zeigen kann.“

Mit ihrem Speedmax CF geht die Topfavoritin voller Optimismus an die Mission Titelverteidigung. „Das ist ein Rennen, das zu mir und meinen Stärken passt“, sagt sie selbstbewusst. „Ich habe zwar nicht so viele Radkilometer, aber ich bin auf jeden Fall in der Form, die ich in den vergangenen Jahren hatte.“ Dies liegt auch daran, dass sie mit dem Setup ihres Speedmax CF mehr als zufrieden ist. „Wenn man auf ein neues Rad wechselt, dann ist das immer etwas Spezielles, weil es dauert, bis man die richtige Einstellung gefunden hat. Aber ich liebe mein Canyon, ich sitze so gut auf dem Rad wie nie zuvor!“

Leanda hat den Ironman im vergangenen Jahr im Marathon gewonnen – in diesem Jahr will sie dies in Kona wieder schaffen und dafür auf dem Rad die Grundlage legen. „Ich bin fit, und ich habe in diesem Jahr auch Kräfte gespart“, sagt sie. „Es ist hart, mit 100 Prozent Fitness in dieses Rennen zu gehen. Ich fühle mich aber so, als wäre das bei mir dieses Jahr der Fall.“ Auch der niederländische Canyon-Profi Bas Diederen ist bereit und will mit seinem Speedmax CF nach vorne fahren. „ich möchte in die Top 10“, sagt Bas, „ich bin noch stärker als in Frankfurt.“ Auf dem Rad will auch die Koblenzerin Nina Keul die Grundlage für eine starke Platzierung in der Altersklasse legen. „Ich freue mich riesig auf das Rennen – am Samstag ist es endlich soweit.“ Nicht nur das Canyon-Team, das beim Ironman Hawaii vor Ort ist, drückt unseren Kona-Heroes fest die Daumen.

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Und ewig lockt der Mythos Hawaii

  Oktober 8th, 2013 | 14:55 | Canyon Onlineredaktion

Countdown zur Ironman-Weltmeisterschaft läuft – Leanda Cave will ihren Titel verteidigen

Ironman Hawaii

Kona – vier Buchstaben, ein Mythos. An den meisten der 365 Tage im Jahr geht es hier beschaulich zu. Ab und zu liegen Kreuzfahrtschiffe in der Bucht des kleinen Städtchens auf Big Island. Monströs, Urlauber ausspuckende Ungetüme, die sich langsam beim Landgang durch Kailua-Kona schieben. Aber sobald die Verrückten kommen, sind die Kreuzfahrer verschwunden: die Triathleten. Wer sich qualifiziert, plündert sein Konto und steigt ins Flugzeug nach Hawaii. Aus Europa einmal um die Welt, selbst vom nächstgelegenen Flughafen auf dem US-Festland ist es ewig weit hinaus in den Pazifik, mehr als fünf Stunden ist San Francisco entfernt.

Die Rennwoche in Kona hat begonnen, und es wird immer voller rund um den kleinen Pier in Kailua-Kona. Die letzten fünf Tage vor dem härtesten Tag des Jahres laufen, jeder Morgen am Pier, jeder Tag auf der Radstrecke, jede Minute auf dem Alii Drive ist ein Event für sich. Kona ist bevölkert mit austrainierten Athleten, schmalen Muskelmännern und -mädels, die den letzten Feinschliff vornehmen für den 12. Oktober 2013. Es ist der Tag X des Jahres – und dies ist überall zu spüren. Manche sind derart heiß auf das Rennen, dass sie bereits im Training so wirken, als ginge es hier um alles.

Kaum ist Sonne über den Mount Hualalai gezogen, kaum flutet das sanfte Morgenlicht gegen 6 Uhr die Bucht, tummeln sich zu Füßen des einst nach dem hawaiianischen König King Kamehameha benannten Rennhotels am Pier die Menschen. Die Einheimischen grinsen nicht, wenn sie die schrägen Triathleten schon frühmorgens durchs Wasser pflügen sehen – es ist eher Ehrfurcht, die das Treiben begleitet. Zuschauer sitzen auf der Mauer am Pier und blicken fröhlich aufs Wasser hinaus. Weit draußen auf dem Ozean toben Delfine, vorne in der Bucht Sportler. „Caution – IRONMAN athletes in training“, dieser Spruch, der entlang der Radstrecke auf dem Queen K-Highway auf große Schilder geschrieben steht, gilt für die gesamte Stadt. Mitten im wuseligen Verkehr donnern auch jede Menge Canyon-Bikes über den Kurs, um die Muskulatur in Form zu halten für den Saisonhöhepunkt. Von der Koblenzer Lokalmatadorin Nina Keul, über den niederländischen Mitfavoriten Bas Diederen, der im Sommer Platz drei bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt feiern konnte, bis hin zur britischen Titelverteidigerin und Favoritin Leanda Cave sind hier alle unterwegs. Es ist die wichtigste Woche des Jahres, egal ob Agegrouper oder Profi.

Der Ironman Hawaii zieht eben an. Es gibt außer der Tour der France und dem Superbowl wahrscheinlich keine jährliche Sportveranstaltung, die so bekannt ist wie dieser Event. Jeder weiß, dass der Ironman Hawaii etwas Einzigartiges ist – auch diejenigen Menschen, die fest daran glauben, dass Schießen eine Disziplin des Triathlons ist. Der Ironman-Mythos fasziniert die Menschheit seit 35 Jahren, als sich 1978 15 irgendwie abseits der normalen Welt stehender Männer am Strand von Honolulu ins Wasser geschmissen haben – 12 davon erreichten das Ziel. 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen – diese ursprüngliche Distanz ist geblieben, mit ihr hat sich ein Mythos entwickelt. Jahr für Jahr ist dies der ultimative Sportwettkampf, das härteste Eintagesrennen der Welt.

Canyon ist mit seinem Speedmax CF aussichtsreich vertreten. Das Rad ist leicht genug für einen schnellen Anstieg hinauf nach Hawi, aerodynamisch bestens geeignet, um in den rolling hills der Strecke schnell voranzukommen und so seitensteif, dass es selbst bei den gefürchteten Mumuku-Fallwinden eine gute Figur macht. Außerdem hat Canyon eine gute Tradition beim Ironman Hawaii, die „Zäck attack“ des Canyon-Botschafters Jürgen Zäck ist auf Big Island legendär.

Auf der harten Radstrecke, auf diesem erbarmungslosen Kurs müssen sich alle der mehr als 1800 Athleten beweisen, die sich in einem der weltweiten Qualifikationsrennen ihren Startplatz für die Weltmeisterschaft gesichert haben. Von Vorjahressiegerin Leanda Cave bis zum ältesten Athleten im feld, dem 81 Jahre alten Japaner Inada Hiromu. Die Athleten sind gespannt, was ihnen der 12. Oktober bringen wird. In den Tagen vor dem Rennen schwankt die Stimmung am Pier zwischen einem fröhlichen Volksfest und dem Abtasten zweier Boxer im Ring. Für einige Tage ist Kailua-Kona der Mittelpunkt der Triathlon-Welt, das Mekka eines einzigartigen Sports. Ganz klar: Die Touristen von den Kreuzfahrtschiffen haben hier für ein paar Tage Ausgangsverbot.

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Robert Mennen ist Deutscher Meister!

  Oktober 7th, 2013 | 16:00 | Canyon Onlineredaktion

Das Topeak-Ergon Racing Team schlägt zum Ende der Saison noch mal richtig zu — allen voran Robert Mennen, der sich in Münsingen in eindrucksvoller Manier den Deutschen Meistertitel im Marathon holt. Nadine Rieder wird hervorragende Fünfte. Sally, Alban und Milena überzeugen in Ornans mit einem 1., einem 2. und einem 3. Platz.

Schon im Vorfeld hatte Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team keinen Hel daraus gemacht, dass es für ihn am Samstag bei der Alb-Gold Trophy in Münsingen nur ein Ziel geben würde — den Deutschen Meistertitel im Mountainbike-Marathon. Aber wie kaltschnäuzig und mit welcher Konsequenz er das Ding dann durchgezogen hat, war schon mehr als beeindruckend. Ganz besonders war es das für seine Konkurrenten aus dem hochkarätig besetztem Teilnehmerfeld, das alles aufbot, was in der deutschen Marathon-Szene Rang und Namen hat. „Es war unglaublich, wie Robert alles kontrolliert hat”, schwärmte sogar Centurion-Vaude-Pilot Hannes Genze, der Vierter wurde.

Sämtliche Tempoverschärfungen und Attacken seiner Kontrahenten neutralisierte der 28-Jährige gänzlich unbeeindruckt — und das obwohl er während des ganzen Rennens auf sich alleine gestellt war und auf Teamunterstützung wie sie die meisten seiner Widersacher hatten, verzichten musste. Umso erstaunlicher wie abgeklärt Robert dieses Rennen heruntergespult hat: „Ich hatte damit gerechnet, dass auf der 84-Kilometer-Runde keine Entscheidung fallen würde, auch wenn ich einige Attacken kontern musste”, so der Nörvenicher. Die Entscheidung ist dann auf den zwei neun Kilometer langen Zusatzrunden gefallen, die recht profiliert waren. „An einem rutschigen Singletrail-Anstieg konnte ich ca. fünf Kilometer vor dem Ziel meine übrig geblieben Begleiter distanzieren.”

Nach 103 Kilometern, 2.500 Höhenmetern und 3:49:03 Stunden rollte der „Patron” mit 14 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Die Bedingungen waren jedoch alles andere als angenehm: Regen und Kälte machte den Fahrern zu schaffen. Demnach sichtlich gezeichnet, aber natürlich bestens gelaunt, nahm der Marathon-Spezialist im Ziel die Auszeichnungen und Glückwünsche entgegen.

„Das ist natürlich der Wahnsinn! Als ich mit dem Sport begonnen habe war es schon immer mein Ziel ein Meistertrikot tragen zu dürfen und ich war einige Male knapp dran.” Doch Robert musste nach eigener Aussage lange darauf warten und hart an sich arbeiten. Außerdem hatte die Saison mit dem Crash beim Cape Epic ja nicht gerade glücklich für ihn begonnen. „Aber die zweite Saisonhälfte und jetzt der Titel lassen mich das verschmerzen”, grinste der frischgebackene Deutsche Meister.

Jetzt freue er sich erst mal auf den Saisonabschluss nächste Woche beim Roc d’Azur, aber auch schon auf die nächste Saison: „Ein Jahr lang im Trikot des Deutschen Meisters an den Start zu gehen ist etwas sehr Bedeutsames für mich — wobei ich mit diesem Cape Epic schon auch noch eine Rechnung offen habe …”

Aber auch die anderen Topeak-Ergon-Fahrer waren am Wochenende wieder mal in Siegeslaune. Sally Bigham gewann die Damenwertung beim „Extreme sur Loue”, ein Rennen der UCI Marathon World Series über 63 Kilometer und knapp 2.400 Höhenmeter im französischen Ornans. Milena Landtwing wurde Dritte und Europameister Alban Lakata fuhr bei den Herren über 84 Kilometer und 3.300 Höhenmeter auf den zweiten Platz.

Weitere Informationen und Ergebnisse unter: www.alb-gold.com und www.uci.ch

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