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Vattenfall Cyclassics – Sebastian Lang in Ausreißergruppe

Dienstag, August 17th, 2010

Am Wochenende fand das einzige deutsche ProTour Rennen der Saison statt: die Vattenfall Cyclassics in Hamburg. Mit dabei war auch das Team Omega Pharma-Lotto mit einer starken Besetzung. 216 Kilometer fuhr das Feld über das Hamburger Umland und zeigte sich den Menschenmassen am Straßenrand. Lange Zeit bestimmte eine Ausreißergruppe um Sebastian Lang das Tempo und führte mit einem maximalen Vorsprung von 16 Minuten. Sebastian hatte einen erstklassigen Tag und konnte sogar zwei der drei Zwischensprints gewinnen. Doch gegen Ende des Rennens machte das Hauptfeld ernst und so schmolz der Vorsprung dahin. Für Sebastian Lang war das aber kein Problem: der Omega Pharma-Lotto Pilot sicherte sich dank seiner hervorragenden Leistungen in der Ausreißergruppe den Sieg in der Sprintwertung.

Vatenfall Cyclassics-10

Vattenfall Cyclassics 2010 im Überblick

1 Tyler Farrar (Usa) | Garmin – Transitions 05:02:36
2 Hagen Edvald Boasson (Nor) | Sky Professional Cycling Team
3 Andre Greipel (Ger) | Team HTC – Columbia

12 Jurgen Roelandts (Bel) | Omega Pharma-Lotto
30 Gerben Löwik (Ned) | Omega Pharma-Lotto
33 Philippe Gilbert (Bel) | Omega Pharma-Lotto
53 Mickaël Delage (Fra) | Omega Pharma-Lotto +00:12
87 Matthew Lloyd (Aus) | Omega Pharma-Lotto +00:27
95 Francis De Greef (Bel) | Omega Pharma-Lotto +02:33
96 Mario Aerts (Bel) | Omega Pharma-Lotto +02:33
125 Sebastian Lang (Ger) | Omega Pharma-Lotto +11:32

Das war die Tour de France 2010

Montag, Juli 26th, 2010

Jurgen Van den Broeck ist der erste belgische Radfahrer seit Claude Criquielion im Jahr 1986, der es in die Top 5 des Gesamtklassements bei der Tour de France geschafft hat. Der 27 Jahre alte Omega Pharma-Lotto Fahrer hat sein Versprechen – bei der Großen Schleife unter die Top 10 zu fahren – wahr gemacht und bildet jetzt mit seinem Teamkollegen Philippe Gilbert das Who is Who der belgischen Radsportszene.

Fabian Cancellara dominiert Prolog

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Philippe Gilbert belgischer Vizemeister

Montag, Juni 28th, 2010

Am Sonntag standen die Belgischen Meisterschaften im Straßenradsport auf dem Programm. Philippe Gilbert, der Kapitän des Teams Omega Pharma-Lotto, zeigte sich in bestechender Form und zählte im Vorfeld zum engeren Favoritenkreis. Doch zu Beginn des Rennens machte zunächst eine sechsköpfige Ausreißergruppe auf sich aufmerksam. Unter ihnen der auf Canyon fahrende Wilfried Cretskens. Aber die Favoriten im Feld ließen den Ausreißern nicht den Hauch einer Chance und sammelten sie 55 Kilometer vor dem Ziel wieder ein. Als alle Fahrer wieder zusammengeführt war, attackierte Gilbert und selektierte das Feld damit stark. In der Spitzengruppe waren aber neben ihm auch noch seine beiden Teamkollegen Jurgen Roelandts und Greg van Avermaet. Auf der vorletzten Runde versuchte Gilbert erneut mehrfach seinen Kontrahenten wegzufahren, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Elf Kilometer vor dem Ziel setzte Stijn Devolder seinerseits eine Attacke, auf die Gilbert zunächst keine Antwort wusste. Kurze Zeit später fasste er sich aber noch einmal ein Herz und setzte alles daran, den Abstand zu verringern. In seinem Schlepptau hatte er Frederik Veuchelen, der sich allerdings nicht an der Nachführarbeit beteiligte und die Aufholjagd so zu einem aussichtslosen Unterfangen werden ließ. Stijn Devolder holte sich nach 2007 seinen zweiten belgischen Meistertitel vor Philippe Gilbert, der wie im Vorjahr schon den zweiten Platz belegte.

Belgische Straßenmeisterschaften: Das Endergebnis

1 Stijn Devolder (Bel) | Quick Step
2 Philippe Gilbert (Bel) | Omega Pharma-Lotto
3 Frederik Veuchelen (Bel) | Vacansoleil Pro Cycling Team
4 Greg Van Avermaet (Bel) | Omega Pharma-Lotto
5 Nick Nuyens (Bel) | Rabobank
6 Jurgen Roelandts (Bel) | Omega Pharma-Lotto

Geglückte Tour-Generalprobe

Montag, Juni 14th, 2010

Letztes Jahr war er die Überraschung des Teams Silence-Lotto. Jurgen van den Broeck kam weit vor dem eigentlichen Kapitän des Teams ins Ziel und hielt die Flaggen für das belgische Radsportteam und für den belgischen Radsport hoch. Mit einem 15. Gesamtrang war er der schnellste Belgier auf den 21 Etappen der „Großen Schleife“.

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Im Jahr 2010 hat sich einiges geändert: Jurgen van den Broeck hat weiter dazugelernt, er hat hart trainiert und möchte bei der diesjährigen Tour seiner Kapitänsrolle gerecht werden. Im vergangenen Jahr unter den Top-15 soll sich dieser Erfolg dieses Jahr wiederholen.

Als die wohl wichtigste Standortbestimmung für viele Radprofis und das gleichzeitig wichtigste Vorbereitungsrennen auf die Tour de France gilt das Criterium du Dauphiné. Kein Wunder also, dass hier unter anderem auch der als Tour-Topfavorit gehandelte Alberto Contador an den Start ging. In diesem hochklassigen Feld mischte auch Jurgen Van den Broeck mit – und zeigte sich dabei schon in einer blendenden Form. Er lag bei beiden Bergankünften in den Top-10 und sicherte sich damit einen hervorragenden vierten Gesamtrang.

Turbulente Etappe mit einigen Überraschungen

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Autor Onlineredaktion262 Kilometer – das ist für eine dreiwöchige Rundfahrt eine mächtig lange Etappe und schon eher eine Klassikerdistanz. Das Ganze gewürzt mit zwei Bergen der zweiten und einem der ersten Kategorie plus einer bis zu 11 Prozent steilen Zielgerade verspricht schon auf dem Papier Spannung pur. Dass Matthew Lloyd dabei noch die Möglichkeit hat, sein Bergtrikot zu verteidigen macht es für alle Canyon Fahrer und Omega Pharma-Lotto Fans natürlich nochmal doppelt interessant.

Aber mit diesem Verlauf des Rennens hatte niemand gerechnet: Eine 56(!!)-köpfige Spitzengruppe setzt sich schon zu Beginn des Rennens vom Feld ab. Unter ihnen Namen wie Carlos Sastre, den man trotz seines Rückstandes von knapp 10 Minuten noch nicht vollends für das Gesamtklassement abschreiben sollte. Doch das Feld schien das anders zu sehen, ließ die Ausreißer fahren und gewährte ihnen einen maximalen Vorsprung von mehr als 16 Minuten – und die aufzuholen zeigte sich als unmögliches Unterfangen. Die Fahrer arbeiteten gut zusammen und konnten sich in der Führungsarbeit regelmäßig abwechseln. Mit Jan Bakelandts, Francis de Greef, Charles Wegelius und dem Träger des Grünen Trikots, Matthew Lloyd, war Omega Pharma-Lotto gleich viermal in der Gruppe vertreten. Die Signale waren klar: Matthew Lloyd wollte sein Trikot verteidigen.

Am ersten Berg setzte der Australier ein Ausrufezeichen und sicherte sich die 10 Punkte für den ersten Fahrer am Gipfel. Schon da hatte er Gewissheit, am Ende des Tages und auf der morgigen Flachetappe sein Trikot weiter behalten zu dürfen. Am zweiten Berg mobilisierte er nochmal alle Kräfte und kam auf den zweiten Platz, was drei weitere Punkte für ihn bedeuteten. Das Feld merkte inzwischen, dass es den Ausreißern zuviel Raum gelassen hatte und die Mannschaften BMC und Astana holten ihre Fahrer aus der Spitzengruppe zurück, um die Lücke zumindest wieder etwas zuzufahren.

Beim noch letzten zu absolvierenden Berg 45 Kilometer vor Schluss verkleinerte sich die Spitzengruppe zusehends und auch Matthew Lloyd zollte seinen Bergsprints der letzten Tage Tribut – aber sein Team unterstütze ihn nach Kräften und holten am letzten Berg die Plätze eins (Bakelandts) und drei (de Greef). Die einfach Rechnung: Punkte die Matthews Teamkollegen kassieren kann kein Konkurrent einfahren.

Im Schlussteil versuchte dann der blendend aufgelegte Jan Bakelandts nochmal sein Glück. In einer scharfen Kurve übertrieb er es aber und seine Reifen verloren die Bodenhaftung. Der Sturz ging zum Glück glimpflich aus. Zwar konnte er den Etappensieg abschreiben und kam mit sieben Sekunden Rückstand ins Ziel.

Das Profil der morgigen Etappe sieht nicht so spektakulär wie heute aus, aber beim diesjährigen Giro sollten wir uns auf alles gefasst machen. Auf 206 Kilometern geht es nach einer kurzen Erhebung und der anschließenden Abfahrt weitestgehend flach an der Küste entlang. Allerdings birgt die Fahrt durchaus die Gefahr von Windkanten. Gegen Ende des Rennens geht es dann über etwas welligeres Terrain mit zwei Bergwertungen der dritten Kategorie.

Omega Pharma-Lotto erneut in Ausreißergruppe

Dienstag, Mai 18th, 2010

Autor OnlineredaktionNach einigen durchwachsenen Tagen konnten sich die Fahrer auf der heutigen 10. Etappe des Giro d’Italia endlich auf Sonnenschein freuen und die 230 Kilometer lange Fahrt von Avelino nach Bitonto bei 20 Grad Celsius genießen. Nach dem ersten Drittel des diesjährigen Giro konnte sich Omega Pharma-Lotto schon einige Male hervorragend in Szene setzen – mit einem Etappensieg von Matthew Lloyd und dem Gewinn des Bergtrikots, das der Australier heute schon zum vierten Mal verteidigen konnte.

Und auch auf der 10. Etappe haben sich die Fahrer des belgischen Teams wieder gezeigt: in der Ausreißergruppe des Tages fand sich neben Hubert Dupont und Dario Cataldo auch der Brite Charles Wegelius des Teams Omega Pharma-Lotto wieder und konnte auf über 200 Kilometer auf sich aufmerksam machen. Zwar betrug der maximale Vorsprung schon recht schnell knapp acht Minuten, aber die Sprinterteams hatten sich in den Etappen zuvor schon oft genug verkalkuliert und überließen heute nichts dem Zufall: schon 20 Kilometer vor dem Ziel näherte sich das Feld dem Führungstrio mit dem Tempo eines D-Zugs und schluckte die Ausreißer souverän.

Im anschließenden Massensprint fuhr das Team Garmin Transitions die beste Taktik und ermöglichte dem amerikaner Tyler Farrar nun schon den zweiten Etappensieg beim diesjährigen Giro. Keines der Trikots wechselte heute seinen Besitzer, was vor allem auch Matthew Lloyd freut, da er sich auch morgen noch das Trikot des besten Bergfahrers überstreifen darf und damit die 262 Kilometer lange Etappe von Lucera nach L’Aquilla in Angriff nimmt. Bei zwei Bergen der zweiten und einem der ersten Kategorie wird es aber spannend, ob er sein Trikot noch einen weiteren Tag überstreifen darf.

Matthew Lloyd verteidigt sein Bergtrikot

Montag, Mai 17th, 2010

Autor OnlineredaktionAm Freitag hat sich der Australier Matthew Lloyd das Bergtrikot beim Giro d’Italia erobert – und das wollte er am Wochenende verteidigen. Mit Erfolg! Auf der siebten Etappe von Carrara nach Montalcino konnte er seine Beine nach dem anstrengenden Etappensieg etwas schonen und überließ die sechs zu vergebenen Punkte seinen Konkurrenten – Thomas Rohregger und Alexander Winokourow holten sich jeweils drei Punkte, konnten den ehemaligen Australischen Meister aber nicht vom Thron stoßen.

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Am Sonntag ging es dann zum ersten Mal ins Hochgebirge, wo die erste Bergankunft des Giro auf dem Plan stand. Über 189 Kilometer von Chianciano Terme auf den Monte Terminillo gab es maximal 21 Punkte für einen der Fahrer. Bei 13 Punkten am Anfang der Etappe war das Trikot von Matthew also durchaus in Gefahr – zumal es alleine für den letzten Berg 15 Zähler für den ersten Platz gab. Doch der Australier zeigte sich von den Strapazen der Vortage wieder etwas erholt, attackierte am ersten von drei Bergen und sicherte sich so drei Punkte. Mit jetzt 16 Zählern auf dem Konto konnten ihm jetzt am letzten Berg des Tages also nur noch Fahrer gefährlich werden, die zuvor auch schon gepunktet hatten.

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Doch am Schlussanstieg zeigte Chris Sørensen den eisernsten Willen und holte seinen ersten Etappensieg – dabei half er auch indirekt Matthew Lloyd bei der Verteidigung seines Trikots, da er noch keine Bergwertungspunkte hatte. Am Montag ist das Trikot nicht in Gefahr, da keine Bergwertungen auf dem Plan stehen – Dienstag gibt es mit einem Hügel der dritten Kategorie dann wieder drei Punkte zu verteilen. Bei einem Vorsprung von einem Punkt auf den zweiten Platz könnte es da schon spannend werden. Wie es ausgegangen ist erfahrt ihr wie immer hier im Blog.

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Matthew Lloyd fährt zum Etappensieg und ins Grüne Trikot

Freitag, Mai 14th, 2010

Autor OnlineredaktionMatthew Lloyd holt nach einem beeindruckenden Sololauf seinen ersten Saisonsieg 2010 und sichert sich für den morgigen Tag das Bergtrikot beim Giro d’Italia. Auf der 172 Kilometer langen sechsten Etappe von Fidenza nach Marina di Carrara standen dem Peloton drei Berge im Weg – zwei der zweiten und einer der dritten Kategorie. Eine gute Stunde nach dem scharfen Start attackierte der Schweizer Rubens Bertogliati und Matthew Lloyd heftete sich an sein Hinterrad. Von da an vergrößerte sich der Abstand zunächst, aber das Team Liquigas um den Träger des Rosa Trikots gönnte den beiden ein maximales Polster von gut fünf Minuten. Doch das war Matthew erst einmal egal – er hatte neben dem Etappensieg vor allem auch das Bergtrikot vor Augen. Schließlich besitzt das 27-jährige Leichtgewicht beste Voraussetzungen für die Berge. Dafür galt es, nach Punkten mindestens mit dem derzeitigen Träger des Trikots, Paul Voss gleichzuziehen. Der hatte zu Beginn der heutigen Etappe 10 Punkte auf dem Konto. Auf den beiden ersten Bergen erhielt der erste heute jeweils fünf Zähler (Kategorie 2), für den letzten Berg des Tages gab es nochmal drei Punkte.

Das Duo Voss/Lloyd harmonierte gut und so pendelte der Abstand lange Zeit relativ konstant um die Fünf Minuten – immer hoch genug, dass die Beiden sich aufeinander konzentrieren konnten und keine Gefahr liefen vom Feld geschluckt zu werden. Aber nicht so hoch, dass sie den Gesamtführenden ernsthaft in Gefahr hätten bringen können. Geimeinsam erreichten die beiden den Fuß des Passo del Bratello. Oben angekommen setzte der Omega Pharma-Lotto Pilot eine Attacke und ließ seinem schweizer Konkurrenten keine Chance. Kapitel eins der Mission Bergtrikot war geglückt. Am zweiten Berg des Tages dann ein ähnliches Bild: Matthew Lloyd lässt Bertogliati keine Chance und sichert sich erneut fünf Punkte. Schon da war klar, dass er morgen in Grün fährt. Den dritten Berg nutzte Lloyd dann nicht nur, um noch mehr Bergpunkte zu sichern, er forcierte auf dem gut 12 Prozent steilen Stich nach Bedizzano das Tempo und ließ seinen Begleiter endgültig zurück. Auf den letzten Kilometern fuhr er seinem dann dem Sieg entgegen, den er auf den letzten Metern ganz allein auskosten durfte. Für Matthew Lloyd war es der zweite Profisieg seiner Karriere und er hat morgen auf der siebten Etappe von Carrara nch Montalcino die Möglichkeit, sein Trikot zu verteidigen. Es gibt hier maximal acht Punkte für die Bergfahrer und so können ihm maximal vier Fahrer im Feld das Trikot streitig machen.

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Gelungener Giro-Start von Omega Pharma-Lotto

Montag, Mai 10th, 2010

Autor OnlineredaktionAm Wochenende begann die erste der drei Grand Tours, der Giro d’Italia. Nach dem Prolog am Samstag kam Sebastian Lang am Sonntag als bester Omega Pharma-Lotto Pilot mit einem Rückstand von drei Sekunden ins Ziel und wurde 15. Auf der heutigen dritten Etappe überraschte Adam Blythe mit einem hervorragenden fünften Platz.

Auf dem 224 Kilometer langen Teilstück von Amsterdam nach Middelburg lagen zwar keine Bergprüfungen, doch Zeit zum entspannen hatten die Profis dennoch nicht: die Gefahr von Windkanten war sehr groß und so mussten vor allem die Favoriten auf den Gesamtsieg und die Sprinter immer hellwach bleiben um eventuelle Angriffe kontern zu können.

In der Ausreißergruppe des Tages platzierte sich auch Olivier Kaisen vom Omega Pharma-Lotto Team und konnte so auf sich Aufmerksam machen. Leider ließen die Mannschaften mit Ambitionen auf den Tageserfolg keinen Zweifel daran, dass sie eine Sprintankunft haben und kein Risiko eingehen wollten. Als noch 79 Kilometer zu fahren waren war dann Schluss für die Ausreißer – das Feld war wieder zusammen. Im Massensprint zeigte dann der junge Brite Adam Blythe, dass wir von ihm noch viel erwarten können und sicherte sich seinen Platz unter den Top-5.

Morgen gibt es einen ersten Ruhetag, ehe das Feld – dann in Italien angekommen – ein 33 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren auf dem Plan hat.

RADSPORT/ GIRO d'ITALIA 1.ETAPPE / 08.05.2010 / ROTH

Gilbert vierter bei “La Doyenne”

Montag, April 26th, 2010

Autor OnlineredaktionMit Lüttich-Bastogne-Lüttich – auch genannt “La Doyenne” – startete am Wochenende das älteste Klassikerrennen des Rennsportkalenders. Das Radsportmonument und führte über 258 hügelige Kilometer von Lüttich bis nach Ans. Auf dem Weg lagen 12 Bergprüfungen.

Der erste Hügel, der Côte de la Roche-en-Ardenne stand schon nach 69 Kilometern im Roadbook, neun Berge standen hingegen erst in der zweiten Rennhälfte auf dem Plan. Mit dem Côte de la Roche aux Faucons und dem Côte de Saint-Nicolas im Finale.

Nach dem langen, kalten Winter in Europa fand das Rennen unter sonnigem Frühlingswetter statt. Die Ausreißergruppe des Tages führte für knapp 200 Kilometer, aber der letzte verbliebene wurde am Fuß von La Redoute eingesammelt.

Aber sogar an diesem steilen Anstieg haben die Fahrer keine Attacken gewagt und so erreichte fast das gesamte Peloton den Roche aux Faucons, wo der Gewinner des vergangenen Jahres, Andy Schleck gemeinsam mit dem Gewinner des vergangenen Sonntags, Philippe Gilbert, einen Angriff wagten. Aber sie wurden von einem 30-Mann starken Feld wieder eingeholt. Aus dieser Gruppe konnte sich schließlich das Duo Kolobnev und Winokourow lösen – dicht gefolgt von Philippe Gilbert und Cadel Evans.

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Der Omega Pharma-Lotto Kapitän versuchte seinen Mitstreiter bei Saint-Nicolas abzuschütteln, aber er konnte nicht zu den beiden Führenden aufschließen. Winokourow hingegen hat Kolobnev zwei Kilometer vor dem Ziel stehen gelassen um seinen zweiten Sieg bei „La Doyenne“ einzufahren. Valverde konnte sich kurz vor Schluss noch von Gilbert und Evans lösen und wurde vor Philippe, der sich im Sprint gegen Evans durchsetzte, dritter.

Lüttich-Bastogne-Lüttich: Das Gesamtklassement

1. Alexandre Vinokourov (Kaz) | Astana
2. Alexandr Kolobnev (Rus) | Katusha 0:00:06
3. Alejandro Valverde (Spa) | Caisse d’Epargne 0:01:04
4. Philippe Gilbert (Bel) | Omega Pharma-Lotto

19. Jurgen Van Den Broeck 0:01:18
25. Daniel Moreno Fernandez (Spa) | 0:01:25
78. Christophe Brandt 0:09:34