Posts Tagged ‘Vorbereitung’

Holland im Siegesrausch…

Freitag, Juli 2nd, 2010

Heute hat die holländische Mannschaft bei der Fußball-WM das brasilianische Team geschlagen und ist somit eine Runde weiter. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie es hier in Rotterdam (Holland) aussieht. Eine Welle der Euphorie geht durch die Massen und Holland steht Kopf. Diese Stimmung kommt uns vielleicht morgen zugute und Rotterdam rockt morgen, wenn die Tour de France beginnt.

Heute morgen haben wir die Möglichkeit gehabt die Strecke vom Prolog in Augenschein zu nehmen. Insgesamt bin ich drei Runden auf der Strecke gefahren und habe vorwiegend die Kurven inspiziert. So bin ich auch mal mit mehr als 50km/h auf die eine oder andere Kurve ran gefahren um mit hohen Tempo diese dann zu nehmen. Das zeigt mir Grenzen auf und ich weiß dann noch besser im Rennen wie weit ich gehen kann. Nur zu hoffen, dass es nicht regnet und somit eine neue Situation entsteht.

Sebastian Lang beim Zeitfahren

Canyon hat mir meine Zeitfahrmaschine überarbeitet und somit sitze ich nun noch etwas besser auf dem Rad. Leider war ich ja letzte Woche gesundheitlich etwas angeschlagen und hatte mit einer angehenden Bronchitis zu kämpfen. Mit Antibiotika habe ich zwar alles in den Griff bekommen, aber die geplanten intensiven Trainingseinheiten konnte ich nicht verwirklichen. Auch die deutschen Meisterschaften habe ich aus diesem Grund abgesagt und mich ganz auf die 100-prozentige Genesung konzentriert. Lange und ruhige Trainingsausfahrten waren gut möglich und ich habe den Durchschnittspuls nie über die 130 Schläge pro Minute getrieben. Doch Aufgrund dieser Trainingsumstellung erwarte ich von diesem Prolog nicht viel von mir. Viel wichtiger wird es sein, meine Aufgaben zu voller Zufriedenheit zu erfüllen und meinem Team zur Seite zu stehen.

PS: Heute habe ich meinen Vertrag mit dem Team verlängert, und es freut mich sehr, dass die Mannschaft mich weiterhin in ihren Reihen haben will.

Bis morgen, Euer Seppel

Sebastian Lang beim Mannschaftszeitfahren

Marc Sergeant – Zeit für den Giro d’Italia

Montag, Mai 3rd, 2010

Autor Omega Pharma - LottoIch bin zufrieden mit dem Abschneiden von Omega Pharma-Lotto zum Ende der Frühjahrsklassiker. In einigen Rennen konnte das Team zwar nicht ganz vorne mitfahren, aber unser Kapitän Philippe Gilbert hat alles wieder in Ordnung gebracht. Phil hatte eine brillante Serie, die er mit seinem Sieg beim Amstel Gold Race krönte. Das Tüpfelchen auf dem „I“ war dann noch der erste Platz in der UCI Weltrangliste.

Die Starter beim Giro d’Italia

Aber jetzt visieren wir die großen Rundfahrten an, die mit dem Giro d’Italia am kommenden Samstag starten. Ich habe dafür folgende neun Fahrer ausgewählt:

• Bakelants Jan (Bel)
• Blythe Adam (Gbr)
• De Greef Francis (Bel)
• Elijzen Michiel (Ned)
• Kaisen Olivier (Bel)
• Lang Sebastian (Ger)
• Lloyd Matthew (Aus)
• Moreno Fernandez Daniel (Spa)
• Wegelius Charles (Gbr)

Mit der Mischung aus jungen Talenten und großer Erfahrung sollten wir einige interessante Ergebnisse einfahren können.

Die Ziele der Mannschaft und der einzelnen Piloten

Für Adam Blythe, Michiel Elijzen und Jan Bakelants wird der Giro die Feuertaufe. Jan hat als ehemaliger Gewinner der Tour de l’Avenir echte Ambitionen für große Etappenrennen. Er wird den Anlass in den kommenden drei Wochen nutzen und seine Chance suchen. Adam war in den wichtigen Klassikern gut, er wird während des Giro weiter lernen, vielleicht wird er sogar seine Chance in einem Sprint-Finale suchen. Da die ersten drei Tage auf niederländischem Terrain stattfinden wird Michiel vom Start weg seine Ambitionen zeigen und freut sich schon auf den Prolog.

Francis De Greef ist schon einmal einen exzellenten Giro gefahren. Dieses Jahr ist sein Ziel eine Bergetappe zu gewinnen. Er ist ein Bergfahrer genau wie Matthew Lloyd. Die beiden können Daniel Moreno helfen.

Unser spanischer Kletterer hat sich für die Kombination aus Giro und Tour entschieden – Anstelle seines Heimspiels der Vuelta. Die Entscheidung für den Giro war die letzte Woche mit den schwierigen Bergetappen, die ihm dabei helfen können, im Klassement weiter nach vorne zu kommen.

Mit Sebastian Lang, Olivier Kaisen und Charles Wegelius haben wir drei erfahrene Rundfahrer. Sebastian und Olivier sind immer in der Lage ihre Kapitäne zu ziehen und unser Brite wird seine starke Form der Tour de Romandie weiter halten.

Marc Sergeant
Sport Manager

Flandernrundfahrt: Belgien steht Kopf

Mittwoch, März 31st, 2010

Autor OnlineredaktionDie Flandernrundfahrt gilt in Belgien als wichtigstes Rennen des Jahres. Wer sich hier in den Siegerlisten verewigen kann macht sich unsterblich. Das 1913 erstmals ausgetragene Rennen gehört zu den „Monumenten des Radsports“ und im radsportbegeisterten Belgien sind die Kameras vor allem auf die belgischen Teams und Fahrer gerichtet.

Sondermodelle für Omega Pharma-Lotto

Bei diesen Rennen verwandelt sich „Grote Markt“ zum Mekka für Radsportfans zu dem tausende Begeisterte pilgern um ihre Idole zu sehen. Von hier an ist der gesamte Streckenrand beiderseits gesäumt mit Radsportverrückten, die die Fahrer lauthals anfeuern. Bei so viel Aufmerksamkeit wollen sich auch die Profis von ihrer besten Seite präsentieren und freuen sich über spezielle Sondereditionen ihrer Räder.
Philippe Gilbert wird auf einem Rad fahren, dessen Lackierung vom belgischen Künstler Jacques Charlier stammt. Er hat sich für das Rennen dem Thema Kopfsteinpflaster gewidmet und bildet es flächig auf dem Rahmen ab. Aus jedem Blickwinkel sind die „Kasseien“ abgebildet und machen deutlich, was das besondere an der Flandernrundfahrt ist: Kopfsteinpflasterpassagen, die oftmals auf den kurzen, steilen Anstiegen – den Hellingen – zu finden sind.
Doch auch die übrigen Fahrer des Teams Omega Pharma-Lotto fahren auf einem Sondermodell, das speziell für die Frühjahrsklassiker entwickelt wurde: Auf der rein typografischen Lösung stehen Radsportbegriffe rund um die Kopfsteinpflaster-Klassiker in Belgien und Frankreich auf dem ganzen Rahmen und zeigen so, worauf es bei den Klassikern neben guten Beinen ankommt: einen eisernen Willen um die Strapazen durchzustehen.

Bilder des Canyon Sondermodells folgen morgen.

Katja Rabe: Vorbereitung auf die neue Saison 2010

Dienstag, März 30th, 2010

Autor Tri-Team„Eine gute und erfolgreiche Saison beginnt immer mit einem soliden Trainingsaufbau über die Wintermonate“. Gemäß diesem Leitsatz habe ich die letzten Wochen trotz der teilweise extrem eisigen Temperaturen versucht ein gutes Fundament für die anstehende Saison zu legen. Natürlich ist dies bei den äußeren Bedingungen nicht immer einfach und erfordert insbesondere beim Radtraining einige Motivation, das geplante Training trotz schlechtem Wetter umzusetzen. Ich nutze während dieser Zeit dann auch eine Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten: Training auf der Straße, mit dem Mountainbike, Rollentraining und auch die ein oder andere Stunde auf dem Spinning-Bike kam zustande.

Im Gegensatz zum Radtraining ist die Umsetzung des Lauf- und Schwimmtrainings auch während der Wintermonate relativ einfach. Nur bei zu viel Schnee oder Eisglätte bürgt auch das Lauftraining eine Verletzungsgefahr und durch das ständige wegrutschen des Fußes kann es zu muskulären Problemen in der Beinmuskulatur kommen. Aus diesem Grund habe ich auch regelmäßig Einheiten auf dem Laufband absolviert.

Allerdings musste ich nicht den kompletten Winter im vereisten Deutschland verbringen, sondern konnte auch einige Wochen auf den Kanaren trainieren und dort etwas Sonne tanken. Diese Trainingslager im Winter sind neben dem besseren Klima auch dadurch sehr interessant, dass man immer mal neue und starke Trainingspartner zur Seite hat. So hatte ich die Möglichkeit die ein oder andere Einheit mit Nicole Leder zu trainieren, der am letzten Sonntag mit dem 2. Platz beim Ironman China schon ein hervorragender Saisonstart gelungen ist. Nun werde ich die kommenden Wochen konsequent weiter arbeiten und freue mich bereits jetzt auf meine ersten Rennen in der neuen Saison.

Bis Bald,
Eure Katja

katja_rabe

Martin Wagner: Zurück aus dem sonnigen Trainingslager

Donnerstag, März 11th, 2010

Autor Tri-TeamViele Radsportler und Triathleten zieht es alljährlich in den Süden um den langen Winter etwas zu verkürzen und in einem Trainingslager im Warmen eine Grundlage für die bevorstehende Saison zu setzen.
Mich zog es dieses Jahr mal auf die Kanaren nach Fuerteventura. Drei Wochen lang bereitete ich mich mit Markus Fachbach zusammen auf die Saison vor. Markus hatte zwar vor allem den Ironman China im Visier, trotzdem konnten wir ca. 95% des Trainings zusammen gestalten was so ein Trainingslager doch erheblich vereinfacht. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und konnten unsere Nasen auch ab und an mal in den Windschatten des Andren halten.
Die Trainingsbedingungen vor Ort haben mir richtig gut gefallen und waren für alle drei Disziplinen optimal. Oft haben wir Triathleten ja das Problem, dass die Bedingungen nur für zwei von drei Disziplinen super sind und man bei einer immer etwas zurückstecken muss, aber auf Fuerteventura hat alles gepasst!

Optimale Bedingungen für Triathleten

Trotz des doch heftigen Programms war die Stimmung super und wir haben zwischendurch sogar die Zeit gefunden, einige Erfolge der Deutschen Olympioniken live mitzuerleben.
Nun hoffe ich, dass in Deutschland der Winter auch bald ein Ende findet um in den heimischen Gefilden voll weiter trainieren kann.

Bis Bald
Martin

Strade Bianche und Tirreno – Adriatico

Dienstag, März 9th, 2010

Autor Omega Pharma - LottoZum ersten mal bin ich das Eintagesrennen “Strade Bianche” gefahren. Auf den Naturstraßen durch Italien zu fahren ist schon was anderes. Und hier in der Toskana ist eigentlich kaum ein Meter flach. Somit war das Rennen an sich eine echte Kraftprobe. Am Tag danach haben wir uns in “Siena” auf dem “Piaza del Cambo” einen guten Kaffee gegönnt und den Ruhetag genossen. Am Montag sind wir die letzten 80km der 7.Etappe (Carrara – Monatlcino) des diesjährigen Giro de Italia abgefahren. Das Finale wird ebenfalls auf Naturstraßen ausgetragen und es wartet ein sehr bissiger Anstieg auf die Rennfahrer um zum Etappenziel zu gelangen.

Euer Seppel

Sebastian Lang

Die belgische Radsportleidenschaft spürst Du an jeder Ecke

Freitag, Februar 26th, 2010

Autor Erik ZabelHallo zusammen,

ich bin derzeit in Belgien und habe dabei geholfen, die Mannschaft HTC-Columbia auf die beiden ersten belgischen Rennen des Jahres vorzubereiten. Denn es ist immer etwas ganz besonderes hier zu fahren: Die Stimmung, die Leute, die Radsportbegeisterung merkst Du an jeder Ecke. Wir werden sehen, wie unsere Fahrer abschneiden. Wir haben gut trainiert und uns die Strecken genau angeguckt, aber in solchen Rennen kann immer alles passieren. Ich melde mich Anfang der kommenden Woche nochmal und sag euch, wie wir das Wochenende erlebt haben.

Bis bald
Euer Erik